Bild: Julian Stratenschulte/dpa
Zwei Fragen, zwei Antworten

Sie sollte schwere Unfälle auf der A2 verhindern, jetzt kündigte sie selbst ihren Dienst: Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hatte eine selbsternannte "Elfenbeauftragte" mit auf eine Tour über die A2 zwischen Lehrte und Braunschweig genommen. Zusammen mit einer "Tierkommunikatorin" sollte sie dafür sorgen, dass "traurige Energien" bekämpft werden und so das Unfallrisiko senken (bento). Dieser Abschnitt der A2 gilt als Unfallschwerpunkt.

Doch Medien und Nutzer von sozialen Netzwerken übten heftige Kritik an der Behörde, wie die "Neue Westfälische" berichtet. Nun beendete die "Elfenbeauftragte" deshalb ihr Engagement. Auf ihrer Website schrieb sie, ihre Absicht sei gewesen, der Natur, den Menschen, den Tieren und allen unsichtbaren Wesen zu helfen.

Warum kündigte die Elfenbeauftragte?

Was jetzt passiere sei reine Sensationslust. Da ihre Arbeit  auf dem Niveau der "Liebe, des Respekts und der Achtsamkeit basiere", nähme sie nun von diesem Fall Abstand.

Schon Anfang des Jahres hatte die "Elfenbeauftragte" zusammen mit der Tierkommunikatorin Kontakt zu den Behörden aufgenommen. Als sie im Juni auf eine Fahrt zwischen Lehrte und Braunschweig mitgenommen wurden, hätten sie viele "traurige Energien" gespürt. Grund dafür seien "aufgebrachte Naturwesen", die sich "die Natur zurückholen wollten". Am Ende der Fahrt wurde die Fahrbahn "energetisch versiegelt", um Unfälle zu verhindern. 

Was hat die Aktion auf der A2 gebracht?

Gebracht hat die Aktion wenig: Erst am Montag war auf der A2 bei Peine ein Kleintransporter auf einen Sattelzug gefahren. Der Fahrer wurde lebensgefährlich verletzt. Die Behörde für Straßenbau und Verkehr in Niedersachsen muss sich also etwas Neues ausdenken, um Unfälle zu verhindern.


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