Bild: YouTube / Sam Cossman

Was in Zügen der Deutschen Bahn nicht wirklich funktioniert, soll es jetzt auf einem Vulkan in Nicaragua geben: General Electric will den Berg Masaya mit dem Internet verbinden. Gemeinsam mit dem Filmemacher Sam Cossman und der nicaragischen Regierung installiert General Electric derzeit 80 kabellose Umgebungssensoren in dem Vulkan. (The Verge)

Cossman steigt dazu in einem speziellen Anzug 365 Meter in den Vulkan runter und testet erstmal, wie gut das WLAN dort überhaupt funktioniert. Anschließend bringt er in den nächsten zwei bis drei Wochen die Sensoren an.

Hier turnt Cossman schon mal am Kraterrand entlang:

Die Sensoren übertragen in Echtzeit die Temperatur, den atmosphärischen Druck und Daten darüber, wie sich die Gase zusammensetzen, die aus dem Masaya ausströmen. Vulkanologen sollen so besser voraussagen können, wie sich der Vulkan verhält und wann er das nächste Mal ausbrechen könnte.

Das Ziel: ein Frühwarnsystem etablieren, dass dann weltweit eingesetzt werden kann.

Die Daten sollen demnächst live an eine Datenbank gesendet werden, die dann jeder einsehen kann.


Tech

Neue Sicherheitslücke: Was Android-Nutzer jetzt beachten müssen
Fast eine Milliarde Geräte sind betroffen

Durch eine neu entdeckte Sicherheitslücke können Hacker sich Zugriff auf Android-Handys verschaffen. Betroffen seien bis zu 900.000 Smartphones oder Tablets weltweit, gab eine israelische Sicherheitsfirma auf der Hacker-Konferenz Defcon bekannt (Chip). Einen Namen haben sie der Sicherheitslücke auch gegeben: "QuadRooter".

Wer ist betroffen?

Die Sicherheitslücke tritt bei Android-Geräten mit einem bestimmten LTE-Chipsatz auf, sie versteckt sich in der Treiber-Software. Betroffen davon sind unter anderem aktuelle Geräte wie BlackBerry Priv, Google Nexus 5X, 6 und 6P, Samsungs Galaxy S7 und S7 Edge, LG G4, G5 und V10 sowie das One Plus One, 2 und 3.

Hacker können eine App so programmieren, dass sie vollen Zugriff auf das System erhält – und damit auch Fotos und persönliche Daten. Außerdem können solche gehackten Geräte ferngesteuert werden.