Ein Bär musste erschossen werden.

Die in einem Zoo in der Eifel zeitweise vermissten Löwen, Tiger und ein Jaguar sind doch nicht aus ihren Gehegen entkommen. Das sei wegen der Überschwemmungen zunächst nicht erkennbar gewesen, sagte der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Arzfeld, Andreas Kruppert, am Freitag. Die Tiere konnten offenbar mit Drohnen entdeckt werden, das berichtete der Trierische Volksfreund

Der Bär hingegen sei auf einem Weg im Zoo erschossen worden.

Das Bild zeigt Löwe Malor. Es ist unklar, ob er einer der Löwen ist, die ausgebrochen sind. (Bild: dpa/Harald Tittel)

Wie konnte es zu dem Vorfall kommen?

Der Zoo sei nach dem Unwetter überschwemmt worden, berichtet der SWR. Dadurch seien die Gehege beschädigt und Zäune unterspült worden. Im Eifel-Zoo in Lünebach wohnen nach eigenen Angaben rund 60 exotische und einheimische Tierarten. Insgesamt soll es 400 Tiere auf 30 Hektar geben, darunter Sibirische Tiger und Löwen.

Anmerkung: Unter Berufung auf die Behörden hatten wir zunächst berichtet, dass auch Löwen, Tiger und ein Jaguar ausgebrochen sein. Das hatte ein Sprecher der Kreisverwaltung in Bitburg mitgeteilt. Inzwischen haben die Behörden festgestellt, dass die Tiere ihr Gehege nie verlassen hatten. Wir haben den Artikel entsprechen angepasst.

Mit Material von dpa


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