Bild: Hauke-Christian Dittrich/dpa
3 Fragen, 3 Antworten

Du besitzt ein Hoverboard, E-Tretroller, ein Skateboard mit Motor, elektrische Einräder oder ein E-Wheel – Vieles ist nicht nur Spielerei, sondern tatsächlich auch ein praktisches Fahrzeug, um damit schneller ans Ziel zu kommen. 

Aber Vorsicht! Eigentlich darfst du damit bislang nicht auf die Straße. Nur auf Privatgeländen ist die Fahrt erlaubt, alles andere ist eine Ordnungswidrigkeit. Doch das soll sich jetzt ändern. 

(Bild: Giphy )

Die Bundesregierung möchte die sogenannten Elektrokleinstfahrzeuge einheitlich genehmigen lassen. Das geht aus einer Antwort auf eine kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor. Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat demnach Vorschläge für eine Klassifizierung von Elektro-Kleinstfahrzeugen erarbeitet. Bald soll es die Fahrzeugklasse der Elektrokleinstfahrzeuge geben.

Wann soll es soweit sein?

Die Verordnung soll noch dieses Jahr kommen. Das Ressort stimmt sich derzeit darüber ab, dann können Bundesländer und Verbände noch etwas dazu sagen. 

Was gilt genau als Elektrokleinstfahrzeug?

Im Entwurf heißt es, dass Fahrzeuge mit einer Höchstgeschwindigkeit von 12 km/h bis maximal 20 km/h als Elektronkleinstfahrzeuge gelten. 

Welche Vorschriften soll es geben?

Das steht noch nicht genau fest. Bislang heißt es nur: "Elektronkleinstfahrzeuge sollen zukünftig verkehrsrechtlich wie Fahrräder mit der Maßgabe besonderer Vorschriften behandelt werden."

Segways sind bereits für den Straßenverkehr zugelassen, sie sollen dann zukünftig auch in dieselbe Kategorie fallen. 

SPIEGEL ONLINE hat die Fahrzeuge getestet. Hier erfährst du mehr. 


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Einfach nur 14 Tweets, in denen die SPD gegen "Transitzonen" wettert
"Schnapsidee der CSU"

Liebe SPD, wir wissen, was ihr im Herbst 2015 getan habt: Ihr Sozialdemokraten hattet sogenannte "Transitzentren" an deutschen Grenzen abgelehnt. Vehement und immer wieder. Ihr konntet euch damals sogar gegen CSU und CDU durchsetzen.

Drei Jahre später: Am Montagabend haben Innenminister Horst Seehofer (CSU) und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) ihren Streit um die Zurückweisung von Flüchtlingen beigelegt. Ihre Lösung: "Transitzentren" an der deutschen Grenze. In die sollen Geflüchtete gesteckt werden, die bereits in einem anderen EU-Land als Asylbewerber registriert worden sind. Bis zur schnellen Abschiebung.