Bild: Getty Images/Justin Sullivan

Eine Woche vor der US-Wahl gerät Hillary Clinton weiter unter Druck. Auf WikiLeaks veröffentlichte private E-Mails der demokratischen Präsidentschaftskandidatin legen jetzt nahe, dass sie im Vorwahlkampf gegen Bernie Sanders getrickst hat. Sanders war Clintons härtester Konkurrent um den Posten des Präsidentschaftskandidaten, viele Demokraten sind noch immer auf seiner Seite.

Nun wurden E-Mails zwischen Clintons Wahlkampfteam und der demokratischen Politikerin Donna Brazile veröffentlicht. Brazile arbeitete zu dem Zeitpunkt beim Sender CNN als politische Analystin. Die Mails lassen den Schluss zu, dass Brazile während ihrer CNN-Zeit heimlich einen Vorteil für Clinton schaffen wollte. So soll sie das Wahlkampfteam besser auf TV-Duelle gegen Sanders vorbereitet haben.

Was genau steht in den Mails?
  • In einer Mail gibt Brazile den Tipp, dass eine Frau mit Ausschlag eine Frage stellen werde. Clinton solle sich also zum Thema Bleivergiftung vorbereiten.
  • Eine andere Mail legt nahe, dass Brazile im Anhang mehrere Moderatorfragen versandt hat. Sie verspricht, "noch mehr" zu beschaffen.
  • In einer weiteren Mail gibt Brazile Tipps, wie sich die Demokraten in Bezug auf ihre Konkurrenten verhalten sollen – und was sie dazu bei CNN sagen würde.

CNN hatte Braziles Vorgehen kritisiert und bereits Mitte Oktober die Trennung von der langjährigen Mitarbeiterin bekannt gegeben. Der Sender beteuerte, dass er Brazile niemals Zugang zu Gästen der TV-Debatten und erwarteten Fragen gewährt habe. ("Frankfurter Rundschau")

Waffen: Für Hillary Clinton ist Waffengewalt in den USA eine "Epidemie". Sie setzt sich für strengere Gesetze ein.
"Wir müssen die Waffen aus den Händen derer wegnehmen, die sie nicht tragen sollten."
Klima: Sie will mehr erneuerbare Energie. "Wir schulden es den zukünftigen Generationen, gemeinsam gegen den Klimawandel zu kämpfen."
Bei der Außenpolitik setzt sie auf Verständigung: "Wir müssen mit muslimischen Gemeinden daheim und im Ausland zusammenarbeiten, statt sie auszugrenzen."
Immigration: Clinton will den Zuzug von Migranten erleichtern und ihre Integration verbessern. Unregistrierte Gastarbeiter sollen schneller US-Bürger werden können.
Innenpolitik: Für Clinton ist die ungleiche Behandlung von Schwarzen und Weißen eines der größten Probleme beim Thema Innere Sicherheit.
Außerdem fordert sie eine Justizreform: "Familien werden auseinandergerissen weil zu viele Menschen inhaftiert werden.“
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