Bild: dpa/Sebastian Kahnert; Montage: bento
Gefällt nicht jedem.

Der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands ist der Dresdner Striezelmarkt. Er erstreckt sich durch die gesamte Dresdner Innenstadt und gehört zu den bekanntesten Weihnachtsmärkten in Deutschland. 

Und darüber hinaus: Seit Jahren kommen Gäste aus aller Welt, um hier ihren Glühwein zu trinken, Stollen zu essen oder Schwippbögen aus dem Erzgebirge zu kaufen. 

In diesem Jahr wird der Striezelmarkt nun erstmals mit Flyern auf Arabisch, Persisch und Tigrinya, einer Sprache aus Eritrea, beworben.

Das gefällt rechten Hetzern im Netz überhaupt nicht. In Facebook-Gruppen regen sie sich über die Flyer auf:

Nein, natürlich "kapituliert Dresden nicht vor dem Islam" – bei den mehrsprachigen Flyern geht es um Integration.
  • Es werden 1500 Flyer gedruckt. Sie liegen nicht auf dem Striezelmarkt aus, sondern hauptsächlich in Ausländer-Beratungsstellen (Sächsische Zeitung).
  • Die Idee dahinter: Vor allem Asylbewerber sollen so den Weihnachtsmarkt und Traditionen zur Adventszeit kennenlernen.
  • Insgesamt sind übrigens 62.000 Flyer gedruckt worden – die auf Arabisch, Persisch und Tigrinya bilden also nur einen Bruchteil ab.
  • Der Rest ist jedoch auch nicht komplett auf Deutsch. Bereits seit Jahren gibt es Flyer für Touristen, unter anderem auf Englisch, Russisch, Polnisch und Tschechisch. 
Auch ein Klassiker unter den rechten Verschwörungen machte wieder die Runde. 

Um das Wort "Weihnachten" nicht zu benutzen, sei der Dresdner Weihnachtsmarkt nun in "Striezelmarkt" umbenannt worden, warnen Hetzer im Netz (Dresdner Neuste Nachrichten). Dazu kursierte diese Fake-Meldung:

Das ist totaler Quatsch: Der Markt öffnet in diesem Jahr zum 583. Mal, den Namen "Striezelmarkt" trägt er bereits seit mehr als 500 Jahren. "Striezel" kommt vom mittelhochdeutschen Wort für Christstollen. 

Hier ist noch ein Traditions-Weihnachtsmarkt, den "Weihnachtskenner" für ihre Propaganda missbrauchen:


Fühlen

Warum ich auf Schamhaare stehe

Die Dusche im Fitnessstudio. Ich blicke auf blank rasierte Eier von Männern mit Brusthaaren, Vollbart und Haupthaar. Wie kleine Nacktmulle baumeln sie zwischen ihren sonst haarigen Beinen. Bei mir sieht man einen Busch. Schön eingepackt liegt er da und friert nicht. Denn Winter is coming und da braucht man ein dickes Fell.  

Ich mag Schamhaare. Bei mir und ihr.

Mich machen glattrasierte Geschlechtsteile überhaupt nicht an. Ich kann die Dame vorher noch so attraktiv finden, wenn ihre Vagina aussieht wie die einer Zwölfjährigen, ist es mit meiner Lust auf sie vorbei.