Bild: imago / Thomas Eisenhuth

Eine 19 Jahre alte Frau aus Äthiopien ist in Dresden angegriffen worden. Sie stand im Stadtteil Gorbitz an einer Haltestelle für Straßenbahnen, als sie von einer Gruppe Menschen beschimpft wurde. Die Gruppe nahm dann einen großen Hund von der Leine und hetzte ihn auf die Frau. 

Die Frau wollte fliehen, der Hund fiel sie jedoch von hinten an, riss sie zu Boden und biss zu. Erst Passanten konnten die Gruppe dazu bringen, den Hund zurückzurufen. Das teilte die Polizei mit. Der Angriff ereignete sich am Dienstag. Die Äthiopierin, die in Deutschland Asyl sucht, erlitt leichte Bissverletzungen und einen Schock. (FAZ)

Die sächsische Landesministerin für Wissenschaft und Kultur, Eva-Maria Stange von der SPD, sprach von einem "abscheulichen Maß an Brutalität". Sie war zunächst die einzige, die sich öffentlich zu Wort meldete. (MDR)

Wer so etwas tut ist ein gefährlicher Verbrecher, der gefasst und verurteilt werden muss.
Eva-Maria Stange, Landesministerin

Das Terrorismus- und Extremismus-Abwehrzentrum der Polizei, das politisch motivierte Kriminalität bekämpfen soll, sucht nun nach Zeugen.

In dem Stadtteil Gorbitz lebten Geflüchtete und Anwohner friedlich nebeneinander, betonte jetzt die Landesministerin. Das Ergebnis der vergangenen Bundestagswahl lässt anderes vermuten: Die AfD erhielt in den Wahlkreisen Gorbitz-Nord und Gorbitz-Süd viele Stimmen. Mit rund 33 und 35 Prozent war es der höchste Zweitstimmenanteil in Dresden. 


Grün

McDonald's knickt vor jungen Menschen ein und verzichtet auf Plastikbecher

In einigen Ländern verkauft McDonald's Getränke immer noch in Bechern aus Styropor. Auch in den USA. Die Becher sind günstig in der Herstellung und sie halten Drinks warm oder kalt. Das Problem: Diese Becher werden kaum recycled. Die Verfahren dazu sind aufwendig und teuer, außerdem müsste man die Becher erstmal getrennt sammeln. Schmeißt man sie auf Müllkippen, verrotten sie nicht.

Nun will das McDonald's die Plastikbecher endlich verbannen. Der Grund dafür ist aber weniger ein schlechtes Gewissen, sondern viel mehr die Einstellung vieler junger Menschen, die zunehmend auf den Umweltschutz achten. Styroporbecher sind einfach nicht mehr cool. (Chicago Tribune)

Außerdem fordern Aktionäre von McDonald's seit einiger Zeit ein Umdenken. 32 Prozent der Anteilseigner stimmten für ein Verbot. Um sich künftigen Ärger zu ersparen und nicht als mieser Umweltsünder dazustehen, sollen die Styropobecher bis 2020 verschwinden. Aktuell sollen sie 2 Prozent der eingesetzten Verpackungen ausmachen.