Bild: Evan Vucci/AP/dpa

Donald Trump ist gar nicht begeistert von Google, angeblich zeigt die Suchmaschine viel zu schlechte Nachrichten über den US-Präsidenten an.

Trump regte sich bei Twitter über das Unternehmen auf:

"Sie haben es manipuliert, für mich und andere, so dass fast alle Geschichten und Nachrichten schlecht sind."

"Google und andere unterdrücken Stimmen von Konservativen und verstecken Informationen und Nachrichten, die gut sind", schrieb Trump in einem zweiten Tweet."
Sie kontrollieren, was wir sehen können und was nicht. Das ist eine sehr ernste Situation - wird angesprochen!"

Trump behauptete, wer auf Google nach "Trump News" suche, bekomme nur Fake-News angezeigt. Wie die "Washington Post" vermutet, bezog sich Trump mit seinen Tweets auf einen Bericht auf Fox News, der genau diese Gerüchte aufbrachte.

Wie reagierte Google?

Google wies die Vorwürfe von Trump zurück. "Die Suche wird nicht verwendet, um eine politische Agenda zu setzen und wir richten unsere Suchergebnisse nicht nach irgendeiner politischen Ideologie aus", hieß es in einer Stellungnahme. (SPIEGEL ONLINE)

Wie geht es jetzt weiter?

Trump kündigte Konsequenzen an, sagte aber nicht genau welche. 

Am Mittwoch kommender Woche will der US-Senat Spitzenvertreter von Google, Facebook und Twitter  anhören. Es geht um die Frage, inwieweit Russland versucht haben soll, Wahlen in den USA über soziale Medien zu beeinflussen. 

Will der Präsident nun mit seinen Tweets davon ablenken? 

US-Sicherheitsbehörden sehen es als erwiesen an, dass Russland versucht hat, die Präsidentenwahl 2016 zu beeinflussen. Trump hat sich bislang nicht klar hinter seine Behörden gestellt.


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