Eigentlich hatte US-Präsident Donald Trump noch im Wahlkampf versprochen, die US-Truppen aus Afghanistan abzuziehen. Schließlich sollte es von nun an heißen: America first.

214 Tage nach seiner Amtseinführung schwenkt Trump jedoch um. In einer Rede an die Nation verkündete der Präsident, das Engagement im Krisenstaat stattdessen zu verstärken. 

Sein Bauchgefühl sei eigentlich der Rückzug gewesen, so Trump: "Und eigentlich bevorzuge ich es, meinen Instinkten zu folgen." 

In diesem Fall aber habe er sich dann doch von seinen militärischen Beratern überzeugen lassen. Ein Abzug würde ein Vakuum erzeugen, das Terroristen wie der "Islamische Staat" oder Al-Qaida füllen würden – "so wie es vor dem 11. September 2001 geschah." (Tagesschau.de)

Experten schätzen, dass die USA rund 4000 zusätzliche Soldaten nach Afghanistan senden werden. Insgesamt wären damit bald 12.500 US-Soldaten in dem Land stationiert. 

Hier berichten wir über die wichtigsten News zu Trumps Präsidentschaft:

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Die Entscheidung polarisiert Trumps Anhänger. Der Republikaner Paul Ryan etwa begrüßte den Schritt, während "Breitbart News" kritisiert, dass der Präsident damit eines seiner wichtigsten Wahlversprechen fallen lässt. 

Das rechtspopulistische Internet-Angebot wird von Trumps ehemaligem Chefstrategen Stephen Bannon geleitet.

Zuletzt hatte sich der Chefberater mit einer gruseligen Rede von seinem Posten verabschiedet:


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