Bild: Getty Images/Mark Wilson

Der US-Außenminister Rex Tillerson soll offenbar bald seine Posten verlieren – und durch den derzeitigen CIA-Direktor Mike Pompeo abgelöst werden. Das berichtet die "New York Times" am Donnerstag unter Berufung auf hochrangige Regierungsvertreter.

Auch die Nachrichtenagentur Reuters und das Portal Axios berichten von den Plänen. Demnach sei die Ablösung von Tillerson schon länger geplant. Das Weiße Haus widersprach kurz darauf: Solche Pläne existieren nicht, "derzeit" gebe es keine Personalpläne, sagte eine Sprecherin (BBC).

Was steckt dahinter?

Tillerson und Trump haben schon länger Streit. Der Außenminister wurde bereits mehrfach von Trump bei Treffen bloßgestellt – umgekehrt hatte auch Tillerson den US-Präsidenten einen "Deppen" genannt (FAZ). Mit der Entlassung war daher schon länger gerechnet worden.

Zuletzt gerieten beide über den Umgang mit Nordkorea aneinander: Tillerson hatte sich für Verhandlungen mit der nordkoreanischen Regierung eingesetzt, Trump ist eher auf Konfrontationskurs. (Hier mehr zur Lage in Nordkorea bei bento

Wie geht es weiter?

Sollten die Medienberichte stimmen, steht einige Wechsel bevor: 

  • CIA-Chef Pompeo werde demnach neuer Außenminister.
  • Auf seinen Posten folge der Republikaner Tom Cotton. 
  • Dieser habe bereits seine Bereitschaft signalisiert, schreibt die "New York Times"

Der Plan wurde laut Reuters vom Trumps Stabschef ausgearbeitet.

Mehr zu Trumps Politik findest du hier, Tag für Tag:
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Forscher haben untersucht, wie viele Muslime es 2050 in Europa geben wird
Ergebnis: Von einer "Islamisierung" kann keine Rede sein.

Europa ist ein Schmelztiegel verschiedener Kulturen und Religionen, dazu gehören auch Muslime. Ihre Zahl wird in den kommenden Jahren weiter wachsen. 

  • Zum einen, weil weiterhin Flüchtlinge aus mehrheitlich muslimischen Ländern nach Europa fliehen werden.
  • Zum anderen, weil in muslimischen Familien gegenwärtig mehr Kinder geboren werden.

Wie stark sich die Zahl der Muslime in Europa verändern wird, haben nun Forscher in fiktiven Szenarien näher untersucht. 

Das nüchterne Ergebnis: Eine "Islamisierung" wird es nicht geben.