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Donald Trumps Einreiseverbot für Flüchtlinge und Menschen aus sieben muslimischen Staaten hat Schockwellen ausgelöst (bento) – im Internet und auf den Straßen. An großen Flughäfen in den USA protestierten Tausende Menschen, viele Amerikaner empörten sich auf Facebook und Twitter und erinnerten Trump daran, dass die USA ein Einwandererland sind und sein Einreiseverbot gegen die Verfassung verstoße.

Das ist passiert:
  • Unmittelbar nach der Anordnung Trumps wurden mehrere Menschen an US-Flughäfen festgehalten, konkrete Zahlen gibt es dazu allerdings noch nicht. Die Rede war von rund 100 Personen, die am Verlassen des Transitbereichs gehindert wurden.
  • Unter den Festgehaltenen waren auch Menschen, die in Besitz einer gültigen Aufenthaltserlaubnis sind – Menschen, die teilweise seit Jahrzehnten mit einer Green Card in den Vereinigten Staaten leben (SPIEGEL ONLINE).
Proteste am Flughafen in Boston, Massachusetts(Bild: Getty Images)
  • Auch EU-Bürger mit doppelter Staatsbürgerschaft, die einen Pass eines der sieben Länder haben, könnten nun Einreiseprobleme bekommen – darunter der britische Tory-Abgeordnete Nadhim Zahawi (Irak) und der grüne Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour (Iran) (SPIEGEL ONLINE).
  • Derweil erlitt die neue US-Regierung eine Niederlage vor einem Gericht in New York. Nachdem Bürgerrechtler geklagt hatten, verfügte eine Bundesrichterin: Alle, die von dem Dekret betroffen sind und seit Freitag in den USA eingetroffen sind, dürfen nicht abgeschoben werden. Doch eine kollektive Einreiseerlaubnis sprach sie damit nicht aus – für viele Passagiere und für alle, die eine Einreise in die USA planen, bleibt die Lage unklar (SPIEGEL ONLINE).
An den größten Flughäfen der USA protestierten Tausende, viele schwenkten US-Flaggen und "Flüchtlinge sind willkommen"-Plakate:
Demonstranten in Dallas, Texas(Bild: Getty Images)
  • Bundeskanzlerin Angela Merkel äußerte sich zunächst nicht zu der Anordnung Trumps – stattdessen telefonierte sie mit ihm, in dem Gespräch ging es vor allem um die Bedeutung der Nato (Mitteilung der Bundesregierung). Am Sonntag ließ Merkel dann über Regierungssprecher Steffen Seibert verlauten, sie lehne das Einreiseverbot ab (Zeit Online).
  • Der kanadische Premierminister Justin Trudeau äußerte sich auf Twitter zu den Entwicklungen in den USA. In einem Beitrag schrieb er:
  • Kurz darauf twitterte Trudeau noch ein Bild, das ihn Ende 2015 am Flughafen Toronto mit einem syrischen Mädchen zeigt. Dazu die Worte: "Willkommen in Kanada".
Was bisher geschah:
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Gerechtigkeit

Weil Frauen auch Fischer können
Chris Crisman protestiert mit seinen Fotos gegen veraltete Rollenbilder.

Was machen Frauen eigentlich beruflich?

Die instinktive Antwort darauf ist mit Sicherheit nicht: Lkws fahren, Menschen aus brennenden Häusern retten, aufs Meer fahren und Hummer fangen, unter Tage Kohle fördern, Häuser konstruieren oder Tiere schlachten.

Und genau das ist das Problem – jedenfalls für den amerikanischen Fotografen Chris Crisman. Sein Ziel: Jungen Frauen zeigen, dass Berufswahl und der berufliche Erfolg nicht vom Geschlecht abhängen sollte.

Also machte er sich auf die Suche und spürte Frauen auf, die in männlich dominierten Berufen arbeiten – und sehr gut klarkommen. Denn eine Frau kann ein genauso guter Trucker sein wie ein Mann.

So entstand "Women's Work" - hier sind die besten Bilder von Chris Crisman: