Bild: Getty Images; Montage: bento

US-Präsident Donald Trump hat Fanatismus verurteilt, jegliche Form von Fanatismus. Um Rassismus zu bekämpfen, hat Trump nun eine entsprechende Resolution unterschrieben (USA Today). 

Trumps Worte: "Unabhängig unserer Hautfarbe oder ethnischen Herkunft leben wir alle nach den gleichen Gesetzen, grüßen alle dieselbe Flagge und wir sind alle vom gleichen allmächtigen Gott gemacht worden."

Warum das wichtig ist: Vor wenigen Wochen war es in der US-Kleinstadt Charlottesville zu Ausschreitungen durch rechtsextreme Demonstranten gekommen. Trump wollte die Gewalt aber nicht klar verurteilen, er nahm indirekt Rassisten und Ku-Klux-Klan-Anhänger in Schutz (bento).

Die Resolution geht nun insbesondere auf Charlottesville ein. Die Gewalt von "weißen Nationalisten und Rassisten, Ku-Klux-Klan, Neonazis und anderer Hassgruppen" wird deutlich missbilligt.

Wie geht es weiter: Eine Umkehr in Trumps Denken ist die Resolution trotzdem nicht. Die Resolution kommt aus dem US-Kongress, die geht also nicht auf Trumps Initiative zurück. 

Und bei der Unterzeichnung konnte sich Trump einen Seitenhieb auf linke Gegendemonstranten trotzdem nicht verkneifen. Auch sie seien "bad dudes" gewesen – er stellt die Aktivisten, die sich den Ku-Klux-Klan-Anhängern in den Weg stellten, also weiterhin mit ebenjenen gleich.

Die wichtigsten Ereignisse seit Trumps Amtsantritt kannst du hier nachlesen:
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"Ich wäre gern Taylor Swift" – Die Foo Fighters über Versagensängste und Karma

Waldorf Astoria Berlin, 15. Stock. Dunkler Teppich, halbheruntergelassene Rollos, vor der Tür zwei Bodyguards, einer lässt sich gerade Burger servieren. Einen Tag nach einem umjubelten Auftritt beim Lollapalooza geben sich die Foo Fighters die Ehre – sie promoten ihr neuntes Studioalbum "Concrete and Gold“.

Die Jungs, und es ist natürlich Quatsch, das so verbrüdernd zu schreiben, aber kein anderes Wort klingt richtiger, also, die Jungs lümmeln auf roten Ledersesseln und Sofas.