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Die Beziehung zwischen Donald Trump und den US-Medien verschlechtert sich weiter. Jetzt sagte der US-Präsident die Teilnahme am traditionellen Dinner der Korrespondenten im Weißen Haus ab – natürlich via Twitter.

Warum ist das wichtig?

Das Dinner hat eine sehr lange Tradition, es wird seit 1920 organisiert und dient dazu, den Austausch zwischen Medien und Regierung zu fördern. Es findet immer Ende April statt, der Präsident hält dort eine Rede. (White House Correspondents' Association)

Trumps Entscheidung zeigt wieder einmal, dass er mit den Traditionsmedien der USA brechen will. Für ihn sind Medien seines Landes die "Feinde des Volkes". Einen konkreten Grund für die Absage nannte er nicht.

Wie kämpft Trump gegen die Presse?
  • Trump hatte zuletzt bei seiner Rede auf einem Treffen der Konservativen gegen Medien gewettert: "Sie haben keine Quellen, sie denken sie sich aus."
  • Kurze Zeit später verweigerte sein Regierungssprecher Sean Spicer mehreren renommierten Medien den Zugang zu einem Pressebriefing. Neben CNN und der "New York Times" waren auch "Politico", "Buzzfeed", die "Los Angeles Times" und zahlreiche internationale Pressevertreter von der Presserunde ausgeschlossen. (bento)

Das ist bislang passiert:

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Gerechtigkeit

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