Bild: Getty Images/Aaron P. Bernstein

Dass Donald Trump und sein Regierungsteam zahlreiche US-Medien nicht mögen und als Lügenpresse bezeichnen, wissen wir bereits. Nun aber schlossen sie einige Publikationen sogar von einer Pressekonferenz mit Regierungssprecher Sean Spicer aus – eine eindeutige Verletzung der Pressefreiheit.

Neben CNN und der "New York Times" sollen auch "Politico", "Buzzfeed" und zahlreiche internationale Pressevertreter von der Runde ausgeschlossen worden sein. Das berichteten mehrere US-Medien am Freitag. (Politico)

Wie reagierten die Medienvertreter?
  • Dean Baquet, Chefredakteur der "New York Times" sagte: "In unserer langen Geschichte mit dem Weißen Haus ist so etwas noch nie passiert." Man wolle gegen den Ausschluss protestieren.
  • CNN teilte mit: "Dies ist eine inakzeptable Entwicklung seitens des Weißen Hauses unter Trump. Anscheinend rächen sie sich so für berichtete Fakten, die sie nicht mögen. Wir berichten trotzdem."
  • Die Presseagentur AP und das "Time"-Magazin boykottierten die Veranstaltung mit Regierungssprecher Spicer daraufhin – aus Solidarität mit den Kollegen. (SPIEGEL ONLINE)
Welche Begründung nannte das Weiße Haus?

Erst einmal keine. Sarah Sanders, eine Sprecherin des Weißen Hauses, verteidigte allerdings das Vorgehen: "Wir haben einen Pool eingeladen, so dass jede Gruppe repräsentiert war."

Teilnehmen durften zum Beispiel NBC, ABC, Fox, CBS und das umstrittene Nachrichtennetzwerk "Breitbart", das immer wieder durch Falschmeldungen und rechte Berichterstattung auffällt.

Wie geht es jetzt weiter?

"Politico" schrieb davon, dass das Weiße Haus nun den Krieg mit den Medien eröffnet habe. Die Entwicklung ist beängstigend – wer kritische Berichterstattung verhindern möchte und Pressevertreter ausschließt, bringt Demokratien ins Wanken.

Was bisher geschah:
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Fühlen

Warum ich noch mit meinem Ex-Freund zusammenwohne
Und mich euer Unverständnis nervt.
"Und, wohnst du in einer WG?" – "Ja, könnte man so sagen."
"Was meinst du?" – "Mein WG-Partner ist mein Ex. Wir verstehen uns aber noch gut und die Wohnsituation soll kein Dauerzustand sein."
"Wirklich? Das funktioniert? Wie lange seid ihr denn jetzt schon getrennt?" – "6 Monate." "
Krass!" – "Ja."
"Also ich könnte das ja nicht." – "Tja. Wir halt schon."
Ich kann diesen Dialog in und auswendig.

Ich kenne ihn von Partys mit Freunden, vom Frühstück mit meiner Familie und von meinen Arbeitskollegen beim Feierabendbier. Und dieser Dialog geht mir mittlerweile so richtig auf die Nerven. Denn für mich ist das Problem gar nicht, dass ich noch mit meinem Ex zusammenwohne. Wir haben uns gut arrangiert, die Trennung beide gut verarbeitet. Er hat außerdem seit drei Monaten eine neue Freundin.

Mein Problem ist, dass ich mich immer rechtfertigen muss, vor Freunden, Verwandten, vor Typen, die ich kennenlerne.

Aber ich will mich nicht immer erklären müssen für diese Situation, die anscheinend viele so irre finden.