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Außerdem: Marihuana-Verbot und FBI-Lügenaktion

Die USA sollen die führende Atommacht der Welt sein, sagt Donald Trump. Zuletzt sei das Land aber zurückgefallen – jetzt müsse wieder aufgerüstet werden. "Im Rudel ganz oben" sollten die USA sein, forderte Trump in einem Interview. Eigentlich haben die USA und Russland einen Abrüstungsvertrag geschlossen, um die Zahl der Atomwaffen zu reduzieren. Diesen Vertrag nannte Trump einen schlechten und einseitigen Deal. (Reuters)

Trumps Vorgänger Barack Obama hatte bereits die Modernisierung der amerikanischen Atomwaffen angeordnet. Für eine Billionen Dollar soll das Arsenal innerhalb von 30 Jahren auf Stand gebracht werden. Es geht dabei um mehrere Tausend Atomwaffen - ein paar hundert würden bereits reichen, um alles Leben auf der Erde auszulöschen. (New York Times)

Gebt das Hanf nicht frei

Der Sprecher der Trump-Regierung, Sean Spicer, hat am Donnerstag der Legalisierung von Marihuana eine Absage erteilt. Er erwarte eine härtere Durchsetzung des Marihuana-Verbots von den Bundesstaaten. Immer mehr Bundesstaaten machen derzeit das genaue Gegenteil – sie legalisieren Marihuana, und das nicht nur für die medizinische Nutzung wie in Deutschland. Privater Konsum und geschäftlicher Anbau sind zum Teil schon erlaubt. (Politico)

Sagt, dass es nicht stimmt

Das Weiße Haus hat das FBI aufgefordert, die Öffentlichkeit zu belügen. Die "New York Times" und CNN hatten Mitte Februar berichtet, dass Vertraute von Donald Trump im Wahlkampf in Kontakt mit russischen Geheimagenten standen. Donald Trump und der damalige Präsident Barack Obama waren vom FBI über entsprechende Ermittlungen unterrichtet worden. Nach der Enthüllung soll das Weiße Haus das FBI aufgefordert haben, diese Berichte zurückzuweisen. Eine solche Einmischung in die Arbeit des FBI von Seiten der Regierung ist gegen die Regeln. (CNN)

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Gerechtigkeit

Geld für "deutsche Familien"? Die AfD kann ihre eigene Forderung nicht erklären

Ein AfD-Kreisverband in Niedersachsen teilt einen Post der Bundes-AfD auf Facebook, darunter entsteht eine Diskussion. Es geht um "deutsche Familien". Ein Kernthema für die AfD – würde man denken. Doch der lokale Zweig der Partei kann im Verlauf der Diskussion ihre Position nicht richtig erklären und gerät in Bedrängnis.

Was genau die AfD denn unter einer "deutschen Familie" versteht, fragt eine Frau. "Da gibt es nichts zu verstehen", ist die Antwort. Nach mehreren Nachfragen gibt es immer noch keine klare Antwort.

Am Ende löscht der Kreisverband den kompletten Post.

So soll sich die Diskussion zugetragen haben: