Was ist passiert?

Die USA haben die Unterstützung für Flüchtlinge aus Haiti für beendet erklärt. Die Menschen waren nach dem schweren Erdbeben von 2010 in die USA gekommen und vor Zerstörung und Armut geflohen. Jetzt haben die rund 59.000 noch 18 Monate Zeit, auf die Karibikinsel zurückzukehren. Länger als zunächst gedacht. (Washington Post)

Wie begründen die USA die Entscheidung?

Die Lebensverhältnisse in Haiti hätten sich deutlich verbessert, heißt es vom US-Heimatschutzministerium. Deswegen sollen die Menschen in ihre Heimat zurückkehren.  

Die mehrmonatige Übergangszeit gebe Haiti die Chance, sich auf die Aufnahme ihrer Landsleute vorzubereiten. Denn zunächst sollte der Schutzstatus bereits im Januar auslaufen. Doch Exil-Verbände und NGOs hatten dagegen demonstriert.

Einige Haitianer waren bereits im Sommer nach Kanada geflüchtet und hatten dort um Asyl gebeten.

Wie sind die Lebensbedingungen auf Haiti wirklich?

Es zählt zu einem der ärmsten Länder des Westens. Drei Viertel aller Einwohner leben von weniger als zwei Dollar am Tag. Entwicklungshilfe ist nötig, um die Infrastruktur nach den Zerstörungen des Erdbebens vor sieben Jahren weiter aufzubauen. 

Derzeit demonstrieren immer wieder Menschen gegen den neuen Präsidenten Jovenel Moïse. Sie werfen ihm Korruption vor und befürchten ein Erstarken der Armee.

Wie geht es jetzt weiter?

Alle Haitianer, die nach dem Ablauf ihres ersten Visums einen vorübergehenden Aufenthaltsstatus bekommen hatten, müssen nun innerhalb von 18 Monaten ausreisen. Sie hätten aber die Möglichkeit, ein US-Visum oder einen sonstigen Aufenthaltsstatus zu erlangen, erklärte das Ministerium. 

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