Bild: Getty/Chip Somodevilla

Die Zahl müsste ihm eigentlich gefallen: Fast 200 Abgeordnete der Demokraten wollen Donald Trump verklagen – Rekord. Noch nie in der Geschichte sind so viele Politiker gleichzeitig gegen den US-Präsidenten vorgegangen. Die Abgeordneten werfen Trump vor, Geld von ausländischen Regierungen angenommen zu haben. (Washington Post)

Worum geht es?

Die Demokraten glauben, dass Trump durch sein Firmenimperium unerlaubte Geschenke von anderen Staaten erhalten hat. Hintergrund ist die sogenannte Vergütungsklausel. Sie sagt, dass der Präsident Geschenke nur mit Zustimmung des Kongresses annehmen darf. Durch seine zahlreichen Hotels und Unternehmen soll Trump die Regel umgangen haben.

"Wir können keiner Sache zustimmen, von der wir nichts wissen."
Richard Blumenthal, demokratischer US-Senator
Stimmen die Vorwürfe?

Trumps Unternehmensgruppe weist die Vorwürfe zurück: Einnahmen von ausländischen Regierungen würden an das Finanzamt weitergegeben. Das Justizministerium lehnte eine Stellungnahme ab. Pikant allerdings: Seit der Amtsübernahme steigen immer wieder ausländische Großdelegationen in den Trump-Hotels ab. Allein eine saudische Delegation soll in Washington zuletzt 270.000 Dollar ausgegeben haben. (Welt)

Neue Fragen nach Anhörung von Trumps Justizminister

Im Geheimdienstausschuss sollte US-Justizminister Sessions unterdessen dabei helfen, die Russland-Affäre aufzuklären. Ihm wird vorgeworfen, während des Wahlkampfs Kontakte nach Moskau gehabt zu haben. Den Verdacht, dabei an illegalen Absprachen beteiligt gewesen zu sein, bezeichnete Sessions jetzt als "abscheuliche Lüge". (Spiegel Online)

Dem entlassenen FBI-Chef Comey (bento) warf Sessions einen "Mangel an Disziplin" vor. Das FBI habe deshalb einen Neustart gebraucht – die Ermittlungen gegen Trumps Umfeld hätten dabei keine Rolle gespielt

Ansonsten wusste der Justizminister bei seiner Aussage unter Eid wenig Neues. Oft gab er an, sich an bestimmte Dinge nicht erinnern zu können.

Die Reaktionen auf die im Fernsehen live übertragene Anhörung waren eindeutig: Der Tweet "Jeder Kiffer kann sich besser erinnern als Sessions" wurde innerhalb weniger Stunden fast 25.000 mal geteilt.

Was bislang passierte:
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Olaf aus "Frozen" bekommt einen eigenen Film

Das war längst überfällig: Olaf bekommt seinen eigenen Film! In "Die Eiskönigin - Völlig unverfroren" war der Schneemann der heimliche Star neben den Schwestern Elsa und Anna. In seinem eigenen Film soll er jetzt das Weihnachtsfest retten – und macht sich auf die Suche nach den besten Weihnachtstraditionen.