Bild: Facebook/SNL

Seit Wochen debattieren Menschen in den USA über schärfere Waffengesetze. Viele Jugendliche wollen endlich besser vor Amoktätern geschützt werden.

Nun meldet sich auch US-Präsident Donald Trump zu Wort – also fast.

In einer neuen Folge "Saturday Night Live" schlüpfte Schauspieler Alec Baldwin wieder in die Rolle von Trump.

Die Szene beginnt als CNN-Schalte. Der US-Kanal stellt sich als "ihr Sender für Amtsenthebungspornos" vor, Moderator Anderson Cooper sagt, nach schweren Massakern wie dem in Florida schaue Amerika eigentlich zu ihrem Anführer für richtungsweisende Entscheidungen. 

Aber wir haben Trump.

Trump in Gestalt von Baldwin tritt dann tatsächlich auf – und bringt seine eigenen Richtungsweisungen. Zunächst liest er von einem Zettel ab, "I hear you", dann den neuen Lego-Film, den er sehen will.

Ein Seitenhieb auf eine echte Begebenheit: Bei einem Empfang mit Schülern hatte Trump einen Spickzettel dabei, mit dem er die richtigen Worte finden sollte. "I hear you", ich höre euch, war der letzte Punkt.

Dann geht Baldwin in die Vollen. Er habe einen Plan, wie er einfach alle Schulen gleichzeitig schützen kann.

Hier ist das Video:

Presidential Address Cold Open

President Donald Trump convenes a bipartisan symposium featuring Vice President Mike Pence and Senator Dianne Feinstein to address gun control.

Posted by Saturday Night Live on Samstag, 3. März 2018


Schauspieler Alec Baldwin begann, Trump während des US-Wahlkampfs im Sommer 2016 zu parodieren. Mittlerweile ist Trump zu seiner Paraderolle geworden – und gibt Baldwin immer wieder neue Anlässe für derbe Witze.

Das sind die besten Folgen:

Das sind die bisherigen Trump-Sketche bei "Saturday Night Live":

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Auch ein Buch hat Baldwin mittlerweile geschrieben, bevor es Trump tut. Es handelt vom ersten Jahr als US-Präsident. Natürlich rein fiktiv.

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