Bild: US Navy

Zwischen den USA und Nordkorea spitzt sich derzeit ein Konflikt zu. Präsident Donald Trump lässt Flugzeugträger vor der koreanischen Küste auffahren, Staatschef Kim Jong Un droht mit Vernichtungsschlägen. Beobachter fürchten eine offene Eskalation.

Jetzt gibt Trump zu, dass er schon konkrete Pläne für den Umgang mit Nordkorea hatte – aber feststellen musste, dass die "nicht so einfach" umzusetzen sind.

Worum geht es?

Nordkorea besitzt Atomwaffen – und bedroht mit Tests regelmäßig das unabhängige Südkorea (bento). Trump hatte gehofft, das große Nachbarland China könne Nordkorea zur Ordnung bringen. Vergangenes Wochenende kam der chinesische Präsident Xi Jinping zum Antrittsbesuch nach Washington. 

Nun gibt Trump im Interview mit dem "Wall Street Journal" zu, dass er Xi nicht so einfach überzeugen konnte, zu helfen. Xi habe ihm die komplizierte chinesisch-koreanische Vergangenheit beschrieben. "Nach zehn Minuten zuhören habe ich gemerkt, dass das alles nicht so einfach ist", sagt Trump. "Ich war mir echt sicher, dass sie große Macht über Nordkorea haben ... aber es ist gar nicht so, wie man denkt."

Worum geht es eigentlich?

Der Koreakonflikt gehört zum Erbe des Zweiten Weltkrieges. Korea war eine Kolonie Japans und wurde ähnlich wie Deutschland nach 1945 geteilt. Kurz darauf marschierten nordkoreanische Truppen im Süden ein – es kam zum Krieg. Die USA kämpften auf der Seite Südkoreas und schlugen den Norden zurück. 

Seit 1953 herrscht ein Kalter Krieg zwischen beiden Ländern. Die Diktatorendynastie der Kims bedroht diesen Frieden immer wieder mit Atomtests.

Ein US-Präsident sollte das wissen. Trump hat sich dieses Wissen nun vom chinesischen Staatschef erklären lassen. China selbst unterstützt seit den 1960ern Nordkorea wirtschaftlich. Ein neuer Krieg gegen Nordkorea könnte die gesamte Region destabilisieren – und schlussendlich einen Konflikt zwischen den Großmächten USA und China bedeuten.

Wissen, was in Washington passiert! Hier listen wir die wichtigsten Ereignisse seit Trumps Amtsantritt auf:
1/12

Trip

Airbnb erhebt jetzt Steuern in diesen Städten in Frankreich – und beim Coachella

Airbnb ist der Feind der Städteplaner – und der Lieblings der Individualtouristen. Weil die Webseite günstige Privatwohnungen vermittelt, lässt sich die fremde Stadt entspannter entdecken als vom Hotel aus. Finden manche super. Gleichzeitig werden so bezahlbare Wohnungen knapp, die Preise steigen. Finden andere scheiße. 

Viele Städte waren in den vergangenen Jahren mit Airbnb im Streit deswegen, unter anderem Berlin hatte die meisten Ferienwohnungen verboten (bento).

Also hat sich Airbnb mit vielen Städten geeinigt – und erhebt Steuern. Jetzt unter anderem in Frankreich