Bild: dpa/Pablo Martinez Monsivais
Was ist passiert?

Umgeben von Bergarbeitern hat US-Präsident Donald Trump ein neues Dekret unterschrieben – und damit die Klimaschutzziele seines Vorgängers Barack Obama zunichte gemacht. Er unterzeichnete am Dienstag eine "Executive Order", die Obamas geplante Auflagen für Kohlekraftwerke kippte. (SPIEGEL ONLINE)

Warum ist das wichtig?

Obamas "Clean Power Plan" aus dem Jahr 2015 sah erstmals vor, den Kohlendioxidausstoß von Kraftwerken bis 2030 deutlich zu senken. Dies hätte wahrscheinlich zur Schließung zahlreicher Kohlekraftwerke geführt. Das Gesetz trat allerdings nie in Kraft, weil es von mehreren US-Bundesstaaten juristisch angefochten wurde.

Mit dem Plan wollte Obama auch sicherstellen, dass die USA ihre Verpflichtungen aus dem Pariser Klimaschutzabkommen erfüllen. Nun ist unsicher, ob sich die USA weiterhin am globalen Abkommen beteiligen will.


Wie geht es jetzt weiter?

Mit seinem Dekret wies Trump nun die US-Umweltbehörde EPA an, ein neues Energiekonzept zu erarbeiten. Das Ziel ist es, der heimischen Kohlebranche zu neuem Aufschwung zu verhelfen.

Die Umsetzung von Trumps Verordnung könnte Jahre dauern. Umweltschützer kündigten bereits an, gegen das Gesetz zu klagen.

Mehr zur Arbeit der US-Regierung haben wir hier protokolliert:
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