Bild: dpa/The Hustler; Montage: bento

Der Porno-Verleger Larry Flynt hat eine Belohnung für Informationen über den US-Präsidenten Donald Trump angeboten. Wer von Dingen weiß, die zur Amtsenthebung von Trump führen können, soll zehn Millionen Dollar erhalten.

Das versprach Flynt, Herausgeber des Pornomagazins "Hustler" in einer ganzseitigen Anzeige, die am Sonntag in der "Washington Post" erschien:

Er habe schon einmal erfolgreich eine Belohnung ausgesetzt, um zwei republikanische Politiker zu stürzen, schreibt Flynt in der Anzeige. Aber "angesichts der derzeitigen Krise" habe er den Einsatz erhöht.

"Ich bin fest davon überzeugt, dass es viele Leute gibt, die wissen, für wen zehn Millionen Dollar eine Menge Geld sind", schreibt Flynt weiter.

Der Grund, warum Flynt Trump loswerden will: Er sorgt sich, Trump rufe die "Klima-Apokalypse" hervor und könne "womöglich einen Atomkrieg auslösen".

Er garantiere, dass er die angebotene Summe auch vollständig zahlen werde. Außerdem stellt er in der Anzeige die Rechtmäßigkeit von Trumps Wahl zum Präsidenten infrage. Flynt glaubt, dass Russland Einfluss auf die US-Wahl genommen hat. 

Der 74-Jährige hat den "Hustler" gegründet, das große Konkurrenzmagazin zum "Playboy". Es wurde mit deutlich expliziteren Bildern bekannt – sein Leben wurde in der Komödie "Larry Flynt – Die nackte Wahrheit" verfilmt.


Gerechtigkeit

Nach Weinstein-Affäre: Alyssa Milano ermutigt Frauen, nicht länger zu schweigen
"Me too" soll sexuelle Übergriffe sichtbar machen.

Es ist ein simpler Kampfaufruf: "Me too", ich auch. Die Schauspielerin Alyssa Milano aus "Charmed" hat ihn kreiert, um Frauen eine Stimme zu geben. Im Netz sollen sie unter dem Hashtag von ihren Erlebnissen mit sexueller Gewalt berichten. Es ist eine Art "#aufschrei"-Debatte aus Hollywood.

Die Idee dahinter: So wird endlich sichtbar, wie alltäglich und umfangreich Frauen unter sexuellen Übergriffen leiden.