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Am Dienstag hat es in den USA wieder eine Schießerei gegeben. Ein Mann tötete in Tehama County im nördlichen Kalifornien vier Menschen, dann wurde er von der Polizei erschossen. (Tagesschau)

Die Tat reiht sich ein in viele Schießereien der jüngsten Zeit. Zuletzt hatte ein Mann im texanischen Sutherland Springs um sich geschossen und 26 Menschen getötet. (bento)

US-Präsident Donald Trump kondolierte auf Twitter den Opfern der Schießerei – nahm es aber mit der Anteilnahme offenbar nicht so ernst.

Das twitterte Trump am Dienstagabend:

Das FBI sei vor Ort, Gott möge mit den Menschen in Texas sein. Das Problem: Die Schießerei fand in Kalifornien statt, nicht in Texas.

Trump bezog sich auf den Ort, wo zehn Tage zuvor geschossen wurde, Sutherland Springs. Damals hatte Trump das getwittert:

Der Verdacht liegt nahe, dass Trump die neue Nachricht einfach aus der alten umkopiert hat.

Das dachten sich auch viele Twitter-Nutzer:

Egal, was Trump twittert. Das Unternehmen wird ihn übrigens gewähren lassen:

Die wichtigsten News seit Trumps Amtsantritt protokollieren wir hier für dich:
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Gerechtigkeit

Warum die Zahl der Terroropfer weltweit zurückgegangen ist
Allerdings nicht überall.

Das zweite Jahr in Folge ist die Zahl der weltweiten Terroropfer gesunken. 2016 starben 22 Prozent weniger Menschen bei terroristischen Anschlägen als noch 2014. Das geht aus dem am Mittwoch veröffentlichten Global Terrorism Index des Londoner "Institute for Economics and Peace" hervor. 

Allerdings gelten diese guten Nachrichten nicht überall auf der Welt: In Europa ist die Zahl der Opfer von terroristischen Anschlägen angestiegen. Dass insgesamt trotzdem weniger Tote zu beklagen sind, liegt daran, dass es in Ländern in Afrika, dem Nahen Osten und Asien viel weniger Anschläge gab.