Und dieser Typ soll ihm zum Sieg verhelfen.

Seine Beliebtheitswerte sind nicht die besten, Gesetze bringt er kaum voran, Golfen macht offenbar mehr Spaß als Regieren – aber trotzdem denkt US-Präsident Donald Trump nach nur einem Jahr schon ans Weitermachen.

Denn am Dienstagabend hat Trump den Wahlkampf für 2020 eingeläutet: Und den Digitalstrategen Brad Parscale zu seinem Wahlkampfmanager ernannt.

Parscale zählt als Digital-Guru, bereits 2016 half er Trump im Wahlkampf – damals aber noch still und heimlich (CNN). Er war für die Datenanalyse verantwortlich. Das heißt, Parscale hat geschaut, wie die US-Bürger ticken und wie man sie auf Social Media erreichen kann.

  • Seine Ernennung zum Wahlkampfmanager zeigt: 2020 will Trump offenbar noch mehr auf Facebook und Twitter setzen. 
Trumps neuer Wahlkampfchef Brad Parscale(Bild: Getty Images)

Nicht so gut läuft es hingegen für Trumps Schwiegersohn Jared Kushner – denn das FBI hat seine Sicherheitsfreigaben herab gestuft.

Kushner hatte über ein Jahr lang vollen Zugang zu Top-Secret-Informationen. Trump hatte ihn zu seinem Chefberater gemacht, viele kritisierten das als Vetternwirtschaft. 

Nun wurde der mächtigste Schwiegersohn der Welt eingeschränkt: Seine Sicherheitsfreigabe wurde von "top secret" auf "secret" reduziert. (CNN)

  • Der Grund: Kushner hatte private und geschäftliche Verflechtungen ins Ausland und diese gegenüber dem FBI verschwiegen. 
Jared Kushner mit US-Präsident Trump(Bild: Getty Images)

Mehr zu Trumps Zeit im Weißen Haus gibt's hier, Tag für Tag:

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Gerechtigkeit

Im Schnitt gab es im vergangenen Jahr sechs Angriffe gegen Flüchtlinge pro Tag

Im Jahr 2017 hat es in Deutschland insgesamt 2219 Angriffe auf Flüchtlinge und Flüchtlingsunterkünfte gegeben. 

Das sind im Schnitt sechs Angriffe am Tag.

Bei den Angriffen wurden mehr als 300 Menschen verletzt. Das geht aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Parlamentsanfrage hervor, die den Zeitungen der Funke-Mediengruppe vorliegt. (SPIEGEL ONLINE)