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Was er genau gesagt hat

US-Präsident Donald Trump fährt kurz vor den Midterms weiter einen migrationsfeindlichen Kurs. Jetzt droht er Geflüchteten mit Gewalt, die abseits der offiziellen Grenzübergänge in die USA einreisen.  Dafür schickt er Soldatinnen und Soldaten an die Grenze zu Mexiko, er sprach von bis zu 15.000 Einsatzkräften. (SPIEGEL ONLINE)

Was hat Donald Trump genau gesagt?

Ausnahmsweise nicht bei Twitter, sondern bei einer Rede im Weißen Haus drohte er damit, dass die Soldatinnen und Soldaten "zurückschlagen" würden, wenn Migranten an der Grenze gewalttätig würden. So sagte er:

Ich hoffe nicht dass es dazu kommen wird, aber ich sage Ihnen folgendes: Wenn jemand Steine wirft, werden wir das wie Schusswaffen behandeln, weil es da keinen großen Unterschied gibt.

Damit deutete er an, dass auf Migranten geschossen werden könnte, sagte das aber nicht explizit.

Trump will außerdem, dass Migranten zukünftig nur noch an den offiziellen Grenzübergängen Asyl beantragen können.

Wie genau er das rechtlich durchsetzen will, ist unklar. Denn laut dem "Immigration and Nationality Act" kann jeder in den USA Asyl beantragen, egal, wie er oder sie ins Land gekommen ist.

Was ist der Anlass für die Aussagen?

Seit Mitte Oktober sind rund 4000 Menschen aus Mittelamerika auf dem Weg in die USA - zu Fuß. Dort wollen sie Asyl beantragen. Sie fliehen vor Armut, Gewalt und Rechtlosigkeit in ihren Heimatländern. Sie sind derzeit in Mexiko und noch über 1000 Kilometer von der US-Grenze entfernt.

Trump hetzte schon öfter gegen diese Menschen und forderte sie auf, umzukehren. Andernfalls würden sie "eingefangen, aber nicht freigelassen. Wir lassen niemanden frei."

Außerdem befindet Trump sich gerade im Wahlkampfmodus. Am Dienstag sind in den USA Kongresswahlen, die sogenannten Midterms.

Im Wahlkampf sorgte Trump mit einer weiteren Aktion für Aufsehen: Am Mittwoch twitterte er ein martialisches Wahlkampfvideo, das ihn als Retter der amerikanischen Wirtschaft feiert und seine politischen Gegner als Chaoten und Gewalttäter abstempelt. Der Hashtag dazu: #JOBSNOTMOBS.


Musik

SXTN haben sich offenbar getrennt
Was wir bislang wissen. Das Wichtigste in drei Punkten

Im Sommer waren sie noch auf vielen Festivals zu sehen, doch darüber hinaus hatten sie keinen Kontakt: Das Rap-Duo SXTN hat sich offenbar getrennt. Die beiden Musikerinnen alias Juju und Nura wollen sich auf eigene Projekte konzentrieren. Eine der beiden äußerte sich in ihrer Instagram-Story zum Thema.

Das Wichtigste im Überblick:

  • "Nura und ich haben schon länger keinen Kontakt mehr und auch im Sommer waren wir nur noch auf den Festivals zusammen und in der Woche hat jeder sein eigenes Ding gemacht", schrieb Juju. 
  • Nura hat in diesem Jahr bereits mehrere eigene Songs oder Features mit anderen Künstlern veröffentlicht und auch Juju will nun offenbar ihre Solo-Karriere starten: Sie arbeite bereits an ihrem Album, schrieb sie.