Bild: Screenshot/nbcnewyork.com

Seit der Wahl im Herbst vergangenen Jahres ist es ruhig geworden um die Belästigungsvorwürfe gegen US-Präsident Donald Trump. Im Zuge der MeToo-Debatte und der Skandale in Hollywood, aber auch in der Politik, fühlen sich Dutzende Frauen jedoch wieder bestärkt und wagen erneut den Schritt in die Öffentlichkeit. Und gegen Trump. 

Vor allem Samantha Holvey, Rachel Crooks und Jessica Leeds. In der US-Sendung "Megyn Kelly Today" auf NBC schildern die drei Frauen ihre Begegnungen mit dem Präsidenten. Das sind ihre Geschichten.

Jessica Leeds saß in den späten 70ern neben Trump im Flugzeug:
  • "Ganz plötzlich küsste er mich und begrapschte mich. Seine Hände wanderten mein T-Shirt hoch, dann konnte ich mich befreien, sprang auf und ging an das andere Ende des Flugzeugs."  
Rachel Crook arbeitete 2005 als Rezeptionistin im Trump Tower Manhattan. Sie begegnete ihm vor einem Aufzug: 
  • "Er hielt die ganze Zeit meine Hand und küsste mich immer wieder. Ich war so schockiert und am Boden zerstört. Ich sagte nichts über den Vorfall, weil ich Angst hatte, meinen Job zu verlieren. Ich wünschte, ich wäre damals stärker gewesen."
Samantha Holvey, Schönheitskönigin aus North Carolina, nahm an dem "Miss America" Schönheitswettbewerb 2006 teil: 
  • "Er kam einfach so in die Umkleidekabinen. Männer hatten in diesem Bereich eigentlich gar keinen Zutritt. Ich fühlte mich wie ein Stück Fleisch." Später prahlte Trump in einem Radio-Interview damit, er könne es sich erlauben, die Frauen nackt zu sehen, sie würden ihm ja schließlich gehören.

Erst am Wochenende ermutigte die Uno-Botschafterin der USA, Nikki Haley, Frauen dazu, über ihre Erlebnisse mit dem Präsidenten zu reden. Auch nach den erneuten Vorwürfen der sexuellen Belästigung wiegelt Trump ab und weist alle Anschuldigungen von sich. (NBC)

Leeds, Holvey und Crooks haben den US-Kongress nun zum Handeln aufgerufen und fordern eine Untersuchung der Beschuldigungen.


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