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Eine Gruppe von 170 Wissenschaftlern der American Political Science Association hat untersucht, wie "großartig" die bisherigen US-Präsidenten waren. In einem Ranking listeten sie alle auf – von George Washington bis Donald Trump.

Für das Ranking befragen sie Bürger, wie sie die Arbeit der US-Präsidenten einschätzen. Auf einer Skala können sie über deren "Greatness" abstimmen. 0 steht für "Failure", also eine völlige Niete. 100 steht für "Great".

Das Ergebnis: Donald Trump landete auf dem letzten Platz. 

Trump kam im Schnitt nur auf 12,34 Punkte auf der 100er-Skala. Auf Platz 1 landete Abraham Lincoln mit einer Wertung von 95,03 Punkten, gefolgt von George Washington mit 92,59 Punkten.

Barack Obama landete mit 71,13 Punkten auf Platz 8. Damit hat er sich stark verbessert: Die Wissenschaftler hatten zuletzt vor vier Jahren eine Umfrage gestartet, damals landete Obama noch auf Platz 18.

Das zeigt aber auch schon das Problem der Befragung: Die US-Bürger werden zu allen Präsidenten interviewt, also auch denen, die schon lange tot sind. Entsprechend werden diese eher verklärt, aktuelle Präsidenten werden hingegen für ihre Politik abgestraft.

Für Trump ist es trotzdem ein mieses Ergebnis: Mit den Werten liegt er hinter Präsidenten, die Kriege begonnen haben oder die USA in Wirtschaftskrisen gestürzt haben.


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6 Dinge, die du noch nicht über Annegret Kramp-Karrenbauer wusstest

Seit Februar 2018 ist Annegret Kramp-Karrenbauer CDU-Generalsekretärin. Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sie als Nachfolgerin von Peter Tauber vorgestellt. (bento)

Vorher war "AKK", wie sie oft genannt, Ministerpräsidentin im Saarland. Kramp-Karrenbauer gilt als Merkel-Vertraute, viele halten sie bereits für ihre Nachfolgerin. Erstmal kämpft sie aber mit Jens Spahn und Friedrich Merz um den Parteivorsitz.

Hier sind sechs Dinge, die du vielleicht noch nicht über die neue CDU-Generalsekretärin wusstest:

1.

AKK ist Berufspolitikerin.

Kramp-Karrenbauer trat 1981 mit 19 Jahren in die CDU ein und engagierte sich zunächst bei der Jungen Union. 1985 übernahm sie den Vorsitz des CDU-Stadtverbandes Püttlingen und studierte nebenbei Politikwissenschaften. 

Nach dem Studium wurde sie Vollzeit-Politikerin – erst mit dem Landesvorsitz der Frauen-Union, dann als persönliche Referentin von Peter Müller, dem damaligen Vorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion und schließlich als Abgeordnete im saarländischen Landtag ab 1999. (Süddeutsche Zeitung)

Dort war AKK zuerst im Innenministerium, dann im Kultusministerium sowie im Arbeits- und Sozialministerium. 2011 wurde sie nach Peter Müller Landesvorsitzende der Saar-CDU, es folgte das Amt als Ministerpräsidentin.

2.

Aber sie kann auch mal lustig.

Auch im Saarland ist Karneval so eine Sache – und die Ministerpräsidentin entsprechend immer auch im Kostüm präsent. Hier ist sie bei der Narrenschau in der Riegelsberghalle als Putzfrau Gretel zu sehen: