Bild: imago/Ron Sachs

Nachdem Trump Haiti und einige afrikanische Länder in einem Treffen mit US-Senatoren zum Thema Einwanderungspolitik als "shithole countries" – Dreckslöcher – bezeichnet haben soll, will die Afrikanische Union nun eine Entschuldigung vom US-Präsidenten. (SPIEGEL ONLINE)

Der Zusmmenschluss aus 54 afrikanischen und auch asiatischen Staaten bezeichnet Trumps mutmaßliche Äußerungen als rassistisch und fremdenfeindlich

Hier kannst du alles über die Vorwürfe nachlesen:

Trump hatte dementiert, das Wort "Drecksloch" verwendet zu haben, aber zugegeben, dass er eine "harte Sprache" benutzt habe. Die Afrikanische Union hat sich daraufhin in New York zu einer Dringlichkeitssitzung versammelt und fordert nun, dass der US-Präsident seine Äußerungen zurücknimmt. Er habe anscheinend ein falsches Verständnis von dem afrikanischen Kontinent und seiner Bevölkerung.

In einem Statement heißt es: 
Es gibt ein ernstes Bedürfnis für einen Dialog zwischen den Afrikanischen Ländern und der US-Administration.
Afrikanische Union

Auch aus anderen Ländern gab es Reaktionen auf die Äußerungen, die Trump vorgeworfen werden.

Das sind einige von ihnen: (BBC
Die Vereinten Nationen nannten den angeblichen Kommentar "schockierend und beschämend".
Ein Vertreter der UN in Genf: "Es tut mir Leid, aber es gibt kein anders Wort dafür, als 'rassistisch'".
Die botswanische Regierung hat den US-Botschafter einberufen, um zu klären, ob Trump Botswana auch als "Drecksloch" sähe.
Der US-Botschafter von Panama hat gekündigt. Er erklärte, er könnte nicht länger für Trumps Regierung arbeiten.
Die Generalsekretärin des ANC, Jessie Duarte, in Südafrika sagte: "Wir sind kein Drecksloch und auch nicht Haiti oder ein anderes Land in einer Notlage."
In Haiti forderte die Linken-Aktivistin Rene Civil eine Entschuldigung von Trump.
Im Vereinigten Königreich ließ Theresa May erklären, dass sie die Beschreibungen Trumps von den besagten Ländern nicht teile.
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Inzwischen äußern sich auch Politiker aus den eigenen Reihen kritisch gegenüber Trump: Der Republikaner Paul Ryan nennt Trumps Wortwahl "unglücklich und nicht hilfreich". (SPIEGEL ONLINE)

Laut der "New York Times" sagte der republikanische Senator Lindsay Graham, der bei dem Treffen anwesend war und selbst aus einer Einwandererfamilie stammt: "Amerika ist eine Idee, keine Rasse." Diversität sei eine Stärke des Landes und keine Schwäche.

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