Bild: Getty Images/Adam Berry
Zumindest, wenn die Polizei nebenan steht.

Hunger, Döner, Rülps. Ihr kennt die Kausalkette. Auch Edic Mehic aus Wien kennt sie – und wurde dafür nun zur Kasse gebeten. Er habe durch Rülpsen "den öffentlichen Anstand verletzt". So steht es in einem Bescheid, den Edic auf Facebook gepostet hat. Über 300 Freunde haben den Post bereits geteilt, österreichische Medien berichteten amüsiert über den Rülpser.

Ich möchte euch eine Geschichte erzählen. Sie heißt: "Mein Tag am Wiener Praterstern"Ein Ort vieler kleiner und...

Posted by Edin Mehic on Donnerstag, 18. Februar 2016

Was genau passiert war, schildert Edic auf Facebook. Er habe den Wiener Prater, den berühmten Vergnügungspark der Stadt, besucht und Hunger bekommen. "So aß ich meinen Döner wie immer mit bissi scharf und Zwiebel. Mein Tag war gerettet." Allerdings habe er danach ein komische Gefühl verspürt:

"Irgendetwas kommt. Es wurde selbstständig und löste sich. Ich verlor die Kontrolle, ich wollte es zurückholen doch - Da war es passiert! BAM: Ali hat zu viele Zwiebel erwischt! Dieser schlimme Finger! Ich rülpste... Befreiend! Jeder kennt dieses Gefühl!!!"

Keine 20 Meter weiter habe ihn ein Polizist angehalten und wegen der Widrigkeit belehrt. Edic und der Beamte stritten sich um Sinn und Unsinn der Tat, um Dienstnummern und Notizblöcke. Am Ende musste er 70 Euro Strafe zahlen, verrät Edic in den Kommentaren unter seinem Post. Rechtsgrundlage: Paragraf 1 des Wiener Landessicherheitsgesetzes (WLSG).

Edic nimmt's gelassen: "Gott sei Dank beschützt dieser Typ meine geliebte Stadt Wien!", schloss er seinen Facebook-Post.

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