Bild: Getty Images / Dimitrios Kambouris
Jennifer Lee hat zum Beispiel "Die Eiskönigin" gemacht.

Zeichentrickfilme wurden in der Vergangenheit meist von Männern erschaffen – das ändert sich nun, zumindest ein bisschen. Denn künftig steht an der kreativen Spitze der Walt Disney Animation Studios eine Frau. (Deadline)

Jennifer Lee ist neuer Chief Creatve Officer, also die künstlerische Leiterin der Studios.

Seit 2011 arbeitet Lee für Disney:

  • Sie hat unter anderem den Animationsfilm "Die Eiskönigin – völlig unverfroren" mitgeschrieben und die Regie dafür übernommen.
  • Der Film hat rund 1,3 Milliarden Dollar eingespielt und 2014 den Oscar für den besten Animationsfilm gewonnen.

Jennifer Lee ist somit die einzige weibliche Regisseurin, deren Film mehr als eine Milliarde Dollar weltweit eingespielt hat. (CNN Money)

Männer dominieren das Genre der Zeichentrick- und Animationsfilme seit Jahren: Das Animationsstudio Pixar hat seit 1995 insgesamt 19 Filme produziert – nur in drei Werken stehen Frauen im Mittelpunkt. Außerdem werfen Kritikerinnen und Kritiker Pixar vor, dass Frauen und People of Color, also Menschen, die den meisten als nicht-weiß gelten, weniger Rechte im Unternehmen hätten als Männer. (Vanity Fair)

Lee freut sich über ihre neue Position: In einem Statement verkündete sie, dass sie das 95 Jahre gewachsene Vermächtnis von Disney für zukünftige Generationen weiterführen will. Sie selbst sei mit den Filmen aufgewachsen, genauso wie ihre Tochter. (Deadline)

Aktuell arbeitet Lee an Teil 2 von "Die Eiskönigin". (Bustle


Today

Live im TV: Moderatorin bricht wegen Trump-Meldung in Tränen aus
Der Grund: Kinder von Einwanderern werden von ihren Eltern getrennt.

Die US-amerikanische Nachrichtensprecherin Rachel Maddow berichtet täglich auf dem Kanal MSNBC über das Weltgeschehen. Meistens sehr souverän, am Dienstag aber ist sie in ihrer Sendung in Tränen ausgebrochen. Live im nationalen Fernsehen.

Der Grund:

Maddow sollte die Zuschauer darüber informieren, dass an der Grenze zwischen den USA und Mexiko Einwanderer-Kinder von ihren Eltern getrennt werden und in Auffanglagern leben. Laut des US-Heimatschutzministeriums waren das zwischen dem 5. Mai und dem 9. Juni 2342 Kinder, darunter auch Babys und Kleinkinder. (hier mehr bei bento)