Bild: screenshot/blog.emojipedia.org

Emojis gibt es mittlerweile unzählige – und immer kommen neue hinzu. Bisher erscheinen allerdings alle menschlichen Emojis entweder weiblich oder männlich.

Das könnte sich noch in diesem Jahr ändern: Auf einer Entwurf-Liste von Unicode sind nun auch drei Emojis, die in Genderfragen "offen für Interpretation" sind. (mashable)

Damit wollen die Macher Inklusion fördern: Auch Menschen, die sich nicht klar einem Geschlecht zugehörig fühlen, sollen sich in Emojis wiederfinden können.

Die drei neuen Icons sollen ein Kind, einen Erwachsenen und eine alte Person darstellen.

Der Vorschlag kommt von dem Designer Paul D. Hunt und schaffte es auf die "Emoji Version 5.0"-Liste für geplanten neuen Emojis für Mitte 2017.

"Nicht jeder von uns identifiziert sich als weiblich oder männlich. Einige von uns sehen sich als beides oder weder noch. Unabhängig von deiner Genderidentität hoffe ich, dass wir alle Wege finden, uns mit Emojis auszudrücken", schreibt Hunt In einem Blogeintrag.

Laut ihm waren die ersten Emojis durch die geringe Auflösung eher abstrakt und damit sowieso genderneutral. Erst durch Apple sollen Designer Emojis für das iPhone näher definiert und damit entweder männlich oder weiblich gemacht haben.



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