Bild: Montage dpa/pixabay/bento
Bevor sie im Topf mit kochendem Wasser landen.

Hummer gelten als teure Delikatesse. Dabei ist es üblich, die Tiere lebendig in einen Topf mit kochendem Wasser zu werfen, bevor sie auf dem Teller landen. 

Eine Studie der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit fand heraus, dass Hummer Schmerz empfinden können. Sie sterben also einen qualvollen Tod im heißen Wasser.

Charlotte Gill, Besitzerin eines Hummer-Restaurants im US-Bundesstaat Maine, wollte diesen Akt deshalb für die Tiere erträglicher machen und dafür sorgen, dass die Hummer nicht ganz so qualvoll sterben. (Neue Westfälische)

Wenn wir einem Tier das Leben nehmen, so sollte dies so human wie möglich geschehen.
Charlotte Gill, Besitzerin von Charlotte's Legendary Lobster Pound

Sie entwickelte eine ungewöhnliche Methode, bei der Cannabis eine wichtige Rolle spielt.

Gill ließ den Hummer namens Roscoe kiffen und beobachtete sein Verhalten. Roscoe musste für einige Minuten in eine Box mit etwas Wasser am Boden. In die Box wurde Marihuana-Rauch gepumpt.

Der Hummer war anschließend sichtlich entspannt. Drei Wochen lang schwang er seine Scheren nicht mehr gegen seine Artgenossen im Tank. Weil Roscoe so positiv auf Cannabis reagierte, hat Gill einen Bereich in ihrer Küche eingerichtet, wo die Tiere mit Gras beruhigt werden, bevor sie gekocht werden. Ihre Annahme: Die bekifften Hummer empfinden weniger Schmerzen. 

Charlotte Gill hat eine Lizenz für den Anbau von medizinischem Marihuana im Bundesstaat Maine. Bedenken, dass THC durch ihre Methode ins Essen gelangen könne, hat sie keine. THC zersetze sich bei 200 Grad vollständig. Beim Kochen der Hummer entständen Temperaturen von bis zu 215 Grad. (Mount Desert Islander)

Im Restaurant in Maine können die Gäste jetzt entscheiden, ob ihr Hummer traditionell oder mit der neuen schonenderen Methode zubereitet wird. Gill hofft, dass sie in der nächsten Saison alle Hummer mit Cannabis behandeln kann.

Roscoe wurde zum Dank für seine Dienste ins Meer zurückgebracht.


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