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Spoiler: Kevin ist nicht dabei

Ganz schön spießig: Die Deutschen kriegen nicht nur weniger Kinder, bei der Namenswahl gehen sie auch noch auf Nummer sicher. Das zeigt die neue Namensstatistik für 2016, die die Gesellschaft für deutsche Sprache vorgestellt hat. Beliebt sind demnach vor allem klassische Namen - wie auch in den vergangenen Jahren. Für die Top 10 der Mädchen- und Jungen-Namen wurden 650 Standesämter in ganz Deutschland befragt. (SZ)

Das sind die beliebtesten Mädchen-Namen (in den Klammern steht jeweils die Platzierung aus dem Vorjahr):
Die beliebtesten Mädchen-Namen im Jahr 2016
10. Johanna (10)
9. Hannah/Hanna (7)
8. Anna (9)
7. Mia (5)
6. Emilia (8)
5. Emma (6)
4. Maria (4)
3. Sophia/Sofia (3)
2. Sophie/Sofie (1)
1. Marie (2)
1/12
Und das die beliebtesten Jungen-Namen der Deutschen (in den Klammern steht jeweils die Platzierung aus dem Vorjahr):
Die beliebtesten Jungen-Namen im Jahr 2016
10. Luca/Luka (8)
9. Noah (9)
8. Jonas (10)
7. Ben (7)
6. Louis/Luis (6)
5. Leon (5)
4. Paul (4)
3. Maximilian (1)
2. Alexander (2)
1. Elias (3)
1/12
Welche ungewöhnlichen Namenswünsche gab es?

Nicht in die Top 10 geschafft haben es die Namensvorschläge Bandito und Ibiza - sie wurden von den zuständigen Standesämtern verboten. Auch Shaggy, Urmel und Ferrari wurden nicht zugelassen. Dagegen sind Namen wie Fips oder Twain kein Problem. Wer will, kann sein Kind aber auch Kuddel nennen. (SWZ)

Wenn sich die Standesämter nicht sicher sind, bitten sie übrigens die Gesellschaft für deutsche Sprache um Hilfe. Die erstellt Gutachten und schätzt ein, welche Auswirkungen und welche Bedeutung der Namen hat. Auf dieser Grundlage werden dann Namen zugelassen oder untersagt. 

Immer mehr Zweitnamen

Die Statistik der Standesämter erfasst übrigens Erst- und Zweitnamen. Allerdings wird die Reihenfolge oder Kombination dabei nicht berücksichtigt. Klar ist aber, dass Zweitnamen immer beliebter werden. 48 Prozent der im vergangenen Jahr geborenen Kinder haben mindestens zwei Namen, zehn Prozent der Neugeborenen bekamen sogar drei oder mehr. Die Obergrenze liegt übrigens bei fünf.


Grün

Diese Wasserkugel soll Plastikflaschen überflüssig machen

Plastikmüll ist ein großes Problem, denn Plastik braucht Jahrhunderte, um sich abzubauen. Vor allem in die Weltmeere gelangen Jahr für Jahr schwer abbaubare Plastiktüten, Plastikflaschen, Plastikverschlüsse. Bislang sollen rund 150 Millionen Tonnen Plastik umher schwimmen, acht Millionen Tonnen kommen pro Jahr hinzu (bento).

Dort sind die Plastikpartikel eine Gefahr für Meerestiere und Pflanzen. Tiere verheddern sich im Müll und verenden, andere ersticken an Kleinstteilen, die Atemlöcher oder Kiemen verstopfen. Längst gibt es Ideen über Ideen, wie man die Ozeane retten kann. Und Städte beginnen, Plastikflaschen zu verbieten. Nun hat auch Rodrigo García González einen klugen Einfall, wie wir in Zukunft zusätzlichen Plastikmüll vermeiden können.

Er hat einen Trinkball erfunden, der Flaschen überflüssig macht – im obigen Video seht ihr, wie der seltsame Behälter funktioniert.