Bild: Andrik Langfield / Unsplash
Woran der Plan scheitern könnte

Es klang schon fast wie abgemacht: Eine Umfrage der EU hat ergeben, dass eine deutliche Mehrheit dafür wäre, die Zeitumstellung abzuschaffen (bento). EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker hat sogar schon einen Gesetzesvorschlag mit einem Zeitplan vorgelegt (bento). Doch einige EU-Länder haben offenbar noch Bedenken.

Was ist passiert?

Wie das Online-Magazin "Politico" unter Berufung auf Aussagen von Diplomaten berichtet, kritisierten verschiedene Mitgliedsstaaten, dass noch zu viele Details nicht geklärt seien und der Zeitplan für die Abschaffung der Zeitumstellung so kaum einzuhalten sei.

Am 29. und 30. Oktober treffen sich die für das Thema zuständigen EU-Verkehrsminister. Dort könnte sich ein klareres Meinungsbild ergeben.

Wie sah der Zeitplan von Juncker denn aus?

Nach den Plänen Junckers sollten die EU-Bürger im März 2019 das letzte Mal die Uhr umstellen müssen. Voraussetzung für diesen Zeitplan ist natürlich, dass das Europaparlament und die EU-Staaten dem Vorschlag der EU-Kommission auch bis spätestens März 2019 zustimmen.  In etlichen Hauptstädten laufen die Beratungen dazu noch. 

Die Staaten sollen dann selbst entscheiden, ob sie dauerhaft Sommer- oder Winterzeit haben wollten. 

Laut EU-Kommissarin Violeta Bulc tendieren Portugal, Zypern und Polen bisher zur Sommerzeit und Finnland, Dänemark und die Niederlande eher zur Winterzeit. Griechenland habe bisher als einziges EU-Land signalisiert, die Zeitumstellung beibehalten zu wollen. Allerdings hat sich bisher kein Land endgültig entschieden. (SPIEGEL ONLINE)

Mit Material von dpa


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