Bild: picture alliance/Harry Vorsteher/Deutsche Bahn/dpa
Ab heute werden sie getestet – vier Fragen und Antworten.

Nach 15 Jahren verändert die Deutsche Bahn die Uniformen ihrer Angestellten. Beim Design hat Guido Maria Kretschmer geholfen.

Was ist passiert?

Die Deutsche Bahn testet ab sofort ihre neuen Uniformen: 250 Mitarbeiter tragen vier Monate lang die neuen Designs.

Zu den rund 80 Kleidungsstücken gehört auch ein Kleid. Eine Jeans ist ebenfalls im Test. In welchen Berufen die später erlaubt ist, entscheiden die Verantwortlichen für die einzelnen Geschäftsfelder.

Wenn es so heiß ist wie diesen Sommer, brauchen die Mitarbeiter auch nicht in voller Montur aufzutreten. Sakko oder Blazer sind in den Sommermonaten nicht zwingend. Bei mehr als 25 Grad darf auch die Weste wegfallen.

So sehen die neuen Uniformen voraussichtlich aus:

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Warum gibt es die neuen Uniformen bei der Bahn?

Die aktuellen Uniform-Designs in blau und knallrot tragen die Mitarbeiter schon seit 15 Jahren. Man möchte etwas "moderner und sympathischer" wirken, sagte Personalvorstand Martin Seiler. Darum wurden neue Uniformen in Blau und Weinrot entworfen.

Und was hat Guido Maria Kretschmer damit zu tun?

Der hat dabei geholfen, die neuen Uniformen zu entwerfen. Aber auch Mitarbeiter der Bahn, wie die  Zugbegleiterin Hava Bilge (im Bild oben steht sie auf der linken Seite): "Wir haben uns mega gefreut, weil es frischen Wind reinbringt", sagt die 24-Jährige aus Nürnberg. 

Der Designer Guido Maria Kretschmer hat schon öfter Dienstkleidung entworfen, zum Beispiel für Fluggesellschaften und die Telekom.

Ihm gehe es um gute Stoffe, einen guten Schnitt und Funktionalität. "Da ist es völlig egal, ob ein Kleid 25 Euro kostet oder 250 000", sagte Kretschmer zuletzt dem Magazin der Bahn. "Wenn das nicht sitzt, sitzt es nicht." Wie viel Honorar der 53-Jährige bekommt, gibt die Bahn nicht bekannt. 

Wann tragen alle Bahnangestellte die neuen Uniformen?

Die ersten Bahn-Angestellten testen die neue Kleidung vier Monate. Der Staatskonzern will die Erfahrungen danach auswerten und die Kollektion eventuell anpassen. Dann soll eine europaweite Ausschreibung folgen.

Der Konzern selbst will bei seinem knallroten Logo bleiben. Die Bahn nennt die Farbe "Verkehrsrot". Zu einem Weinrot (im Bahnsprech "Servicerot") wolle man nicht wechseln. Auch die Mitarbeiter am Bahnhof tragen weiterhin rote Mützen, so seien sie gut sichtbar.


Mit Material von dpa.


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