Bild: Tim Brakemeier/ dpa
"Ich würde gerne Neustadt raus. Könnt ihr mir helfen?"

Wenn man bei sonnigem Wetter in der Bahn unterwegs ist, ist das schon nervig. Aber wenn man dann noch auf der Zugtoilette eingesperrt ist, wird es richtig ärgerlich. 

Passiert ist das jetzt ausgerechnet dem ehemaligen Sprecher des Fahrgastverbandes Pro Bahn, Matthias Oomen, am Sonntagnachmittag. Weil er sich nicht anders zu helfen wusste, twitterte er direkt vom WC – und bekam Hilfe. 

Alles begann mit diesem Tweet:

"Ich dachte, es ist die einzige Möglichkeit, Hilfe zu holen", sagt Matthias zu bento. Geklopft habe er auch noch, aber von draußen keine Reaktion wahrgenommen. "Das war eine Stahltür."

Trotzdem: Klopfen und Twittern hat sich gelohnt. Erst reagierte die Bahn bei Twitter.

Dann erhörten ihn auch Mitarbeiter im Zug und kamen zur Hilfe.

Und endlich: die Befreiung! 

Wieso die Tür klemmte, konnte die Bahn nicht genau erklären. Insgesamt dauerte die Befreiung am Bahnhof Neustadt in Dresden aber nur wenige Minuten, sagte eine Sprecherin. "Ein Wagenmeister wurde in den Zug geholt, er konnte das Problem mit dem passenden Werkzeug schnell lösen." 

Auch Matthias sagt, es ging ganz schnell – mit "grober Gewalt und einer Art Stemmeisen". 

Am Ende hatte der Zug gerade einmal vier Minuten Verspätung, "die er aber schon wieder eingeholt hat", hieß es bei der Bahn. Matthias selbst kam mit einer halben Stunde Verspätung dann noch an seinem gewünschten Ziel an. 


Haha

Ist das ein Sextoy oder ein Haushaltsgerät?
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