Bild: Matthias Balk/dpa & Screenshot Twitter
Und 14 Tweets, die zeigen, wie wenig das bringt.

Nachdem die SPD der CSU vor ihrer Nase die Domain und Social-Media-Accounts zu ihrem Wahlkampfslogan "Söder macht's" weggeschnappt hat (bento), versucht die CSU es jetzt mit Schadensbegrenzung: Sie haben sich die Domain derechtesoedermachts.de gesichert. Und das Internet lacht trotzdem.

Was ist bisher passiert in dem CSU-Chaos?

Im Wahlkampf um die Landtagswahlen in Bayern nutzt die CSU um Spitzenkandidat Markus Söder den Slogan "Söder macht's".

Allerdings hat sich Markus Söder die zugehörige Internetadresse "soeder-machts.de" nicht gesichert. Und auch die Accounts in den sozialen Netzwerken mit entsprechendem Namen gehören nicht der CSU. Und so hat die bayrische SPD diese einmalige Chance genutzt und sich sowohl die Domain geschnappt als auch sämtliche Accounts in den sozialen Netzwerken. 

Die CSU hat sich als Reaktion darauf die Domain derechtesoedermachts.de gesichert. (bento) Allerdings scheint die Wahl dieser – nicht mit Bindestrichen gekoppelten – Domain eher unglücklich zu sein.

Was ist auf "derechtesoedermachts.de" zu sehen?

Wer klickt, kommt auf das Regierungsprogramm des Ministerpräsidenten, das als PDF auf die Website der CSU hochgeladen wurde.

Und was stimmt an "derechtesoedermachts.de" nicht?

  • Zunächst einmal die Tatsache an sich, dass die CSU verschlafen hat, sich die Accounts und die Website zum richtigen Slogan zu sichern. Denn das ist nunmal bei einer Kampagne ein völlig normaler erster Schritt
  • Außerdem lädt die neue Domain geradezu dazu ein, falsch gelesen zu werden.

Vor allem auf Twitter machen sich viele über Markus Söder, die CSU und die neue Domain lustig.

In Anlehnung an den von der SPD gesicherten Twitter-Account "@soeder_machts" (der inzwischen gelöscht wurde), hat sich ein witziger Twitter-Nutzer schnell "@derechtesoeder" gesichert. 

Und der twittert drauf los:

Der Hashtag zum Verleser "#DerRechteSoederMachts" wird auch immer beliebter.

Auch andere Politiker machen sich über den Domain-Fail der CSU lustig, so wie SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil.

Wie soll das bloß weitergehen?


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Kiel geht jetzt mit einem Elektromobil und Saugrüssel gegen Hundekot vor
Zwei Fragen, zwei Antworten

Kiel hat ein Problem mit Hundekot. Viele Herrchen und Frauchen der Vierbeiner lassen ihn einfach rumliegen. Doch nun sagt  Kiel den Verschmutzungen den Kampf an. Wie der NDR berichtet, hat die Stadt nun ein Pilotprojekt gestartet, um für mehr Sauberkeit zu sorgen. Ein Saugmobil soll die Gehwege und Straßen säubern.

Dabei handelt es sich um einen umgebauten E-Kleinwagen, der mit einem Saugrohr und einem extra Tank ausgestattet ist.