Für mickrige 10 Millionen beim Eurojackpot stehst du nicht auf? Dann pass mal auf, was in den USA gerade abgeht: Der Jackpot bei der amerikanischen Lotterie "Mega Millions" ist auf 1,6 Milliarden Dollar angewachsen – das sind umgerechnet 1,38 Milliarden Euro. (SPIEGEL ONLINE)

Weil sich diese große Zahl so schwer vorstellen lässt, sind hier ein paar Beispiele, was das bedeutet:

  • Du könntest Beyoncé auslachen, weil du etwa fünfmal so viel Geld hast wie sie.
  • Du könntest allen 860.000 Wohnungslosen Deutschlands für drei Monate eine 30 Quadratmeterwohung in Berlin mieten. (Wenn es so viele Wohnungen gäbe.)
  • Du könntest dir 1,5 Millionen iPhone X kaufen. (Oder besser noch: 6,7 Millionen Apple-Aktien)
  • Du könntest ein Jahr lang alle Staatsausgaben der Malediven wuppen und hättest immer noch 200 Millionen Euro über. 
  • Du wärst auf einen Schlag der 124. reichste Deutsche. ("Merkur")
  • Du könntest endlich den Joker machen


Aber warum erzählt ihr mir das alles – ich bin doch gar kein US-Amerikaner?

Ja, aber jetzt wollen auch Deutsche mitspielen. Denn einige Online-Lotterien werben um sie. Das Problem: Diese Anbieter haben ihren Firmensitz meist nicht in Deutschland. Wer hier mitspielt, bewegt sich in einer rechtlichen Grauzone, wenn er nicht sogar illegal handelt, so der "Tagesspiegel".

Also lieber: Finger weg!

Anmerkung der Redaktion: In der ursprünglichen Version dieses Artikels fehlte ein Warnhinweis zu den Online-Lotterien. 



Today

So rasten Bayern-Fans gerade in ihrer geheimen Facebook-Gruppe aus

Vorerst können sich die Bayern-Fans wieder etwas entspannen. Am Samstag gewann der Verein 3:1 gegen Wolfsburg, vier Punkte Rückstand sind es jetzt bis zu Borussia Dortmund, dem Tabellenführer.

Aber die berüchtigte Pressekonferenz der Bayern-Bosse – so kann man den Auftritt nach zwei Tagen durchaus schon bewerten – hat gezeigt, die Stimmung ist nach einer bislang durchwachsenen Saisonleistung aufgeheizt. (bento)

Eine kurze Zusammenfassung: Karl-Heinz Rummenigge und Uli Hoeneß hatten Medien, Ex-Spieler und TV-Experten beschimpft. Ihre kritische Berichterstattung sei nicht zu akzeptieren, man werde unter Umständen rechtlich dagegen vorgehen. Rumenigge erinnerte an Artikel 1 des Grundgesetzes. "Die Würde des Menschen ist unantasbar", während Hoeneß kurze Zeit danach einen ehemaligen Spieler übelst beleidigte. 

Aus der Abrechnung mit den Medien wurde: ein PR-Desaster. Der Tenor vieler Reaktionen: einfach nur peinlich.

Auch bislang treue Bayern-Fans zweifeln an ihrem Lieblingsverein. 

Bei SPIEGEL ONLINE erklärte Journalist Marco Fuchs seine Beweggründe, nicht mehr mit den Bayern zu sympathisieren. Aber auch auf Twitter und Facebook meldeten sich zahlreiche Fans und erklärten ihre Fanliebe für beendet.