Eine Handbewegung und sieben Tweets

Schon wieder eine Challenge? 

Ja, aber keine Angst. Nach Menschen, die aus fahrenden Autos springen und denen, die Waschkapseln zerbeißen, kommt jetzt eine Challenge für alle, die sich nur ungerne in Lebensgefahr begeben möchten und trotzdem mal beim neusten Internet-Trend dabei sein wollen. 

Was ist die #DeleAlliChallenge ?

Menschen versuchen gerade diese Handbewegung von Dele Alli zu imitieren. Der englische Fußballnationalspieler, der bei Tottenham Hotspur unter Vertrag steht, hat nach einem Tor gegen Newcastle eine ganz einfache Geste gemacht.

Mit Daumen und Zeigefinger formt er einen Kreis vor dem Auge, durch den er hindurchblickt. Die anderen drei Finger liegen mit der Handinnenfläche nach außen auf der Stirn. Super simpel, oder?

Könnte man annehmen – bis man versucht, die Bewegung selbst nachzumachen.

Wer sich als Erstes an der Dele Alli-Bewegung versuchte, ist inzwischen nicht mehr nachzuvollziehen. Fest steht nur: Menschen probierten es. Scheiterten kläglich. Und fingen an, Videos von ihren Handverrenkungen in den sozialen Netzwerken zu posten – was wiederum andere Nutzerinnen und Nutzer dazu bewegte, sich der Herausforderung ebenfalls zu stellen. Die #DeleAlliChallenge war geboren.

Auf Instagram gibt es bereits mehr als 38.000 Beiträge zu dem Hashtag. Unter dem Bild des Spielers zeigen sich die Fans begeistert und verwirrt zugleich. Wie geht die Bewegung? Einer kommentierte: "Are u a kind of Illuminati?" Andere wüschen sich, dass Alli zu ihrem Lieblingsverein wechselt.

Hier ein paar Beispiele – wie dieser Mann, der die Sache ganz leicht aussehen lässt.

Aber Moment mal – so einfach ist es wohl doch nicht.

Zeigt das noch mal!

Ok, noch mal, bitte.

Wie geht das denn jetzt?

Falls du dich gerade verrenkst und du deine Hand seltsam verkrampft vor dein Gesicht hältst, bist du nicht alleine. Bevor du dir noch mit den Fingern ins Auge piekst, kannst du dir hier noch einmal ganz langsam ansehen, wie es funktioniert:

Und jetzt die Profis!

Einfach mal ausprobieren. Und nicht die Geduld verlieren!


Gerechtigkeit

In Saudi-Arabien ist ein feministischer Radiosender gestartet – und wurde schon wieder gesperrt
Fünf Fakten zu dem Projekt, das trotzdem weitergeht.

Von einem geheimen Ort in einem unbekannten Land sendet "Nsawya FM" ("Feminismus FM") wöchentlich die "Stimme der schweigenden Mehrheit", die von Frauenrechten in Saudi-Arabien berichtet. So kündigte sich der feministische Radiosender auf seinem Twitter-Account an. Jetzt wurde der Sender innerhalb Saudi-Arabiens gesperrt.