Bild: dpa / Lukas Schulze

Die Polizei hat einen mutmaßlichen Waffenhändler festgenommen. Er soll dem Amokläufer von München eine Schusswaffe und Munition über das Darknet verkauft haben. Zollfahnder und die Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt am Main nahmen den 31-Jährigen am Dienstag in Marburg fest.

Die Fahnder hatten bei ihm zum Schein eine Bestellung aufgegeben: eine Maschinenpistole, vier Magazine mit 700 Patronen sowie eine Pistole mit 2 Magazinen und 100 Patronen. 8000 Euro sollte die illegale Lieferung kosten.

Bei der vereinbarten Übergabe erfolgte der Zugriff. Die Waffen wurden sichergestellt. "Weiterhin führte der mutmaßliche Waffenhändler in einem Schulterholster eine durchgeladene Pistole zur Eigensicherung bei sich", teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit. Außerdem wurde offenbar eine Komplizin festgenommen.

Der Händler soll bei der Vorbereitung des Geschäfts damit geprahlt haben, dem Amokläufer von München die Tatwaffe und Munition verkauft zu haben.

Auf die Spur des Waffenhändlers waren die Fahnder den Angaben nach bei Ermittlungen gegen einen 62-Jährigen und einen 17-Jährigen gekommen. Sie sollen illegal Waffen erworben haben.


Fühlen

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