Mehrere hundert Menschen haben in der Innenstadt von Dallas friedlich gegen Polizeigewalt protestiert. Kurz vor 21 Uhr wurde aus zwei verschiedenen Richtungen aus erhöhten Positionen auf Polizisten geschossen. 11 Polizisten und ein weiterer Mensch wurden getroffen, 5 Polizisten kamen ums Leben.

  • Der Polizeichef, David Brown, sprach von einem Hinterhalt. Einige der Polizisten seien in den Rücken getroffen worden.
  • Die Polizei geht von mindestens zwei Schützen aus. Einer ist offenbar in Gewahrsam der Polizei, ein weiterer kam ums Leben.
  • Ein Mann in Tarnkleidung soll zunächst auf die Menge gezielt haben. Als sich ein Polizist dem Mann näherte, erschoss dieser den Polizisten.
  • Einer der mutmaßlichen Täter verschanzte sich in einem Parkhaus. Offenbar starb er bei einem 45 Minuten langen Feuergefecht mit der Polizei. Er hatte behauptet, Sprengsätze gelegt zu haben.
Mann mit Gewehr stellt sich

Die Polizei suchte zunächst mit einem Foto nach einem Mann schwarzer Hautfarbe mit umgehängten Gewehr, der an den Protesten teilgenommen hatte. Der Gesuchte stellte sich der Polizei, sein Gewehr soll er schon zuvor abgegeben haben, um Missverständnisse auszuschließen. Mehrere Videos von Augenzeugen sollen den Mann zusätzlich entlasten: Während Schüsse fallen, steht er unbeteiligt in der Menge. In Texas dürfen Waffen seit diesem Jahr offen getragen werden.

Tödliche Polizeikontrollen

In den USA waren in den vergangenen Tagen mehrere Schwarze von Polizisten erschossen worden. Die Fälle sind noch nicht aufgeklärt.

Polizei in Dallas

Die Polizei in Dallas hat in den vergangenen Jahren ihre Methoden umgestellt, um Gewalt nicht weiter zu eskalieren. Offenbar mit Erfolg: Die Zahl der Beschwerden gegen Polizisten ging zurück, die Zahl der Morde, die Zahl der von Polizisten erschossenen Menschen. (Washington Post)

Auch bei Demonstrationen setzt die Polizei auf Deeskalation: Bei den friedlichen Protesten am Donnerstagabend waren die Polizisten gar nicht erst in Kampfmontur angetreten.

Die Titelseite der "Dallas Morning News" am Freitag:

Style

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