Bild: imago/Future Image/K. Narax
"Pervy Dude Alert!"

Ein Mann behauptet auf Facebook (und möglicherweise auch in anderen sozialen Netzwerken) Chris Pratt zu sein, um an die Handynummern von Frauen ranzukommen. Das machte der 38-Jährige Schauspieler aus "Guardians of the Galaxy" selbst am Freitag in einem Facebook-Post öffentlich:


"Es ist bestätigt: Jemand gibt sich bei Facebook als mich aus und baggert weibliche Fans an. Er will ihre Nummer haben und wer weiß was sonst noch. Kein Scherz!" 

Pratt schreibt, dass er ein solches Verhalten verwerflich finde und dass er dafür sorgen werde, dass der Account gesperrt wird, wenn er herausfinde, wer dahinter stecke. Dazu postete er eine Screenshot des Fakeprofils.

„​Hörst du mich, du Betrüger? Hör auf!“
Chris Pratt

Er rät seinen Fans, immer zu überprüfen, ob neben dem Profilbild seines Accounts ein blauer Haken zu sehen ist. Wenn das nicht der Fall ist, handelt es sich vielleicht um einen Betrüger. 

Pratt fordert seine Fans auf, ihre Geschwister und Jüngere zu warnen. Denn die seien es wohl, die auf solch eine Nummer reinfallen könnten. Der Gedanke, dass jemand von diesem potentiellen Täter verletzt werden könnte, mache ihn krank, schreibt Pratt. 

Dann richtet er noch deutliche Worte an den Nutzer des Fakeprofils:

"Wenn du es bist: Ich warne dich. Hör sofort damit auf oder du wirst sehr unglücklich mit den Folgen sein. Geh, finde Jesus. Ich bete für dich."
(Bild: imago/Keizo Mori)
Warum gibt es solche Fakeprofile überhaupt? Auf Facebook sind sie längst keine Seltenheit mehr. 

In sozialen Netzwerken ist es einfach, sich ein solches Profil zu erstellen. Bei Facbeook, Instagram und Twitter sollen prominente Personen zwar durch den blauen Haken verifiziert werden – doch neben vielen Stars, die ihr Profil mit diesem Haken versehen haben, gibt es natürlich auch immer noch viele, die das nicht getan haben. 

Das bedeutet: Fehlt der blaue Haken auf einem Profil, auf dem sich jemand als irgendein Prominenter ausgibt, bedeutet das nicht zwingend, dass dieses Profil diesem Star gar nicht gehört. 

Um gegen Bots und Betrüger vorzugehen, greift Facebook deswegen zu Maßnahmen. Eine davon ist beispielsweise ein Formular, das von Nutzern beim Einloggen verlangt, dass sie in genau diesem Moment ein Foto von sich machen, auf dem ihr Gesicht erkennbar ist, und es hochladen.

So will Facebook sicherstellen, dass die Identität der Person, die sich einloggt, mit der des Nutzerprofils übereinstimmt und es sich außerdem nicht um einen Bot handelt. 

Ein Sprecher von Facebook erklärte im Interview mit Wired, dass das nur einer von mehreren automatischen und manuellen Prozessen wäre, um in Zukunft die Echtheit von Facebook-Profilen zu sichern

Nicht nur Accounts, auch Inhalte können gefaked sein:


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