Bild: dpa/Marc Röhlig; Montage: bento
Die 2 Maßnahmen aus Sächsisch-Sahara

Nur 27 Zentimeter. So tief ist aktuell die Chemnitz, die praktischerweise durch die gleichnamige Stadt Chemnitz fließt. Wegen zu weniger Regenfälle in den vergangenen Wochen und zu großer Dürre ist der Fluss in Sachsen nahezu ausgetrocknet. Um den Zwönitzbach, einen Quellfluss der Chemnitz, steht es sogar noch schlimmer. Er trägt aktuell nur 17 Zentimeter. (Radio Chemnitz)

Nun hat die Stadt Chemnitz harte Maßnahmen ergriffen – Geldstrafen für jeden, der Wasser aus den Flüssen und Bächen der Stadt schöpfen will.

Die Fakten zum Fall:

  1. Chemnitzerinnen und Chemnitzerin ist es untersagt, Wasser zu entnehmen. Schon das Schöpfen nur eines Eimers ist verboten. 
  2. Wer gegen das Schöpfverbot verstößt, kann mit Bußgeld zwischen 1000 und 50.000 Euro belangt werden.

Warum ist die Stadtverwaltung so hart?

Bisher konnten die wenigen Regenfälle für keine Entspannung sorgen, die Flüsse der Stadt sind nurmehr Rinnsale. Trocknen sie aus, leiden darunter Pflanzen und Tiere, die im Wasser oder in Ufernähe leben. Das wenige Wasser lässt den Sauerstoffgehalt im Gewässer sinken. Die Maßnahme soll also das wenige Wasser für die Umwelt erhalten. (Freie Presse)

Der Wetterdienst sagt erst wieder für Samstag und Sonntag Regen in Chemnitz an. Allerdings nur mit einer Wahrscheinlichkeit von 40 Prozent.


Today

Jemand hat ein Schlagloch in Mönchengladbach in einen Wohlfühl-Strand verwandelt
Die Geschichte in 2 Bildern

Ein kleiner Teich mitten auf der Straße: Ein Goldfisch lugt vorsichtig aus dem Wasser, kleine Pflanzen wehen in den Wellen, und sogar ein Paar Flip Flops stehen am Rand. Ein bisschen Karibik-Feeling im grauen Asphalt. 

Ein unbekannter Künstler hat aus einem tristen Schlagloch eine kleine Wohlfühloase mitten in Mönchengladbach gezaubert.