Bild: Kay Nietfeld/dpa

Wenn man einen Tag und eine Nacht nicht geschlafen hat, fällt das Lächeln am Morgen schwer: Die Parteispitzen von CDU, CSU und SPD haben am Freitagmorgen ihr vorläufiges Sondierungspapier vorgestellt, nachdem sie rund 24 Stunden um eine Entscheidung gerungen hatten. Damit ist die Fortsetzung der Großen Koalition ein Stückchen wahrscheinlicher geworden. 

Angela Merkel zumindest freut das: "Die Leute wollen, dass das Land funktioniert." (SPIEGEL ONLINE)

Darauf haben sich die Parteien vorerst verständigt:
Union und SPD wollen im Fall einer neuen Regierung im Bundestag geschlossen abstimmen. Wechselnde Mehrheiten schließen sie aus.
Bei der Zuwanderung von Flüchtlingen soll die Zahl von 180.000 bis 220.000 Menschen pro Jahr nicht überschritten werden.
Asylverfahren sollen künftig in zentralen Aufnahme-, Entscheidungs- und Rückführungseinrichtungen durchgeführt werden.
Steuererhöhungen sind nicht geplant – auch beim Spitzensteuersatz nicht.
Die gesetzliche Krankenversicherung soll wieder zu gleichen Teilen von Arbeitnehmern und Arbeitgebern finanziert werden.
Der Solidaritätszuschlag soll schrittweise gesenkt werden.
Die Schulen in Deutschland sollen finanziell besser unterstützt werden.
Das Rentenniveau soll bis 2025 auf 48 Prozent des durchschnittlichen Deutschen Einkommens festgeschrieben werden.
Eine starke EU: Deutschland will die Europäische Union mit mehr Geld unterstützen.
Bis Ende des Jahres soll ein Zeitplan für den Kohleausstieg festgelegt werden.
Im Öffentlichen Dienst wird eine Geschlechter-Quote eingeführt...
Bis 2025 sollen alle Leitungsposten zu gleichen Teilen mit Männern und Frauen besetzt sein.
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Aber endgültig beschlossen ist noch nichts. Wie geht es jetzt weiter?
  • Ob jetzt tatsächlich Koalitionsverhandlungen beginnen, entscheiden bei CDU und CSU die Parteigremien. (Tagesschau)
  • Die Entscheidung wird vor allem von der SPD abhängen. Dort soll die Basis abstimmen. Von der Parteispitze und Fraktion gibt es lediglich eine Empfehlung.
  • Festgesetzt wird die Entscheidung dann auf dem SPD-Sonderparteitag am 21. Januar in Bonn mit etwa 600 Delegierten.
  • Martin Schulz reist jetzt eine Woche durchs Land, um bei den Landesverbänden für das Ergebnis vom heutigen Freitag zu werben.
  • Nur wenn die SPD zustimmt, könnten am 22. Januar Koalitionsverhandlungen beginnen. Möglicherweise dauert das Pokern um Koalitionsgespräche aber auch noch länger.
  • Und ganz am Ende entscheidet nochmals die SPD: Die SPD-Mitglieder müssen auch dem Koalitionsvertrag noch einmal zustimmen. 

Der Juso-Vorsitzende lehnt die Großa Koalition ab

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Donald Trump verkauft Kampfjets an Norwegen, die es nur in "Call of Duty" gibt

Kampfjets an ein Land verkaufen, die es eigentlich nur in einem Computerspiel gibt? Was eigentlich wie ein Chuck-Norris-Witz klingt, ist tatsächlich so passiert. Und zwar Donald Trump!