Bild: dpa
Nein, du kannst damit nicht kiffen

In den USA ist der Konsum von Marihuana in einigen Staaten legal – und nun auch eine Bildungsstütze. Den im US-Staat Colorado wurde das erste Cannabis-Stipendium ins Leben gerufen, finanziert aus den Steuereinnahmen vom Marihuana-Verkauf. 

Nach Angaben von Scholarships.com macht die Cannabis-Industrie in Colorado umgerechnet knapp 1,2 Milliarden Euro – ein Teil davon (433.000 Euro) sollen nun an College-Studenten aus der Region Pueblo County vergeben werden. Einzelne Schüler können je 1000 Dollar (rund 915 Euro) Unterstützung bekommen. 

Die Idee hatte der Staat Colorado bereits im vergangenen Jahr angekündigt ("FAZ"). Der Staat war vor rund drei Jahren der erste amerikanische Bundesstaat, in dem der Verkauf von Marihuana als pures Genussmittel erlaubt wurde. 

Colorado wurde so zum Vorreiter der "Legalize it"-Bewegung: In mehreren Bundesstaaten ist Marihuana mittlerweile als Therapiemittel für Erkrankungen (dunkelgrün) oder auch als Genussmittel (hellgrün) freigegeben:

(Bild: Governing.com )

Das Stipendium soll nun vor allem Studenten aus ärmeren Elternhäusern helfen, sagt ein Sprecher des Programms in Pueblo County. "Es ist wichtig, das College für die Jugend bezahlbar zu machen, wenn wir unsere Gemeinschaft langfristig stärken wollen. Zu viele Kids können es sich nicht leisten, aufs College zu gehen."


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Jimmy Kimmel bangte um das Leben seines Sohnes – und alle fühlen mit ihm

Jimmy Kimmel ist eigentlich für Witze zuständig. Doch derzeit ist dem US-Moderator nicht zum Lachen zumute. Der 49-Jährige und seine Frau Molly McNearney sind zum zweiten Mal Eltern geworden, aber Sohn William kam mit einem Herzfehler auf die Welt.

Die tragische Geschichte schilderte Kimmel in seiner Sendung – jetzt stehen ihm Prominente von Ex-Präsident Barack Obama bis Hillary Clinton bei. Denn: Es geht um viel mehr als ein Einzelschicksal. Es geht auch um die Zukunft von Obamacare und welche Betreuung Kinder im Gesundheitssystem unter Donald Trump noch erwarten können. 

Jimmy Kimmel findet auf jeden Fall deutliche Worte: