Und bald wird auch noch abgeschleppt!

Mal eben kurz in Berlin auf der Busspur oder an einer Haltestelle parken, wird jetzt noch schneller geahndet als vorher. Und zwar von den Mitarbeitern der Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) selber. Denn die dürfen seit Montag selber Strafzettel ausstellen.

Wer also falsch parkt und die BVG behindert, findet in Zukunft einen Zettel unter seinem Scheibenwischer mit den Worten: "Sie haben Parkplatzprobleme? Fahren Sie doch mal mit uns." Die Bearbeitung erfolgt dann wie vorher durch die Bußgeldstelle der Polizei (Tagesspiegel).

Bald wird auch noch abgeschleppt.

In Zukunft soll die BVG aber nicht nur Knöllchen ausstellen, sondern auch Autos abschleppen. So sieht es das Berliner Mobilitätsgesetz vor, das Ende Juni diesen Jahre verabschiedet wurde. 

Wann allerdings abgeschleppt wird, ist noch nicht sicher. "Momentan befinden wir uns noch in den Vorbereitungen", teilte uns ein Pressesprecher des Verkehrbetriebs mit. Bis zum Ende des Jahres sollen dafür acht Fahrzeuge in Berlin zum Einsatz kommen. Dadurch will die BVG schneller auf Störungen reagieren können.

Durch die Polizei dauert es zu lange.

Bisher musste die BVG Falschparker erst bei der Polizei melden und lange auf den Abschleppdienst warten. Dadurch kam es immer wieder zu Verzögerungen und Störungen, vor allem im Bus- und Straßenbahnverkehr. Allein im vergangenen Jahr wurden durch die BVG 8738 Behinderungen durch falsch geparkte Autos im Busverkehr festgestellt (Berliner Zeitung).

Mehr Geld müssen die Verkehrssünder allerdings nicht zahlen. Wer falsch parkt und durch die BVG abgeschleppt wird, zahlt die üblichen Gebühren. 


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AfD bei unter 8 Prozent, FDP raus: Das ehrliche Wahlergebnis in Bayern

Bayern hat gewählt und die CSU abgestraft. Die Partei kann nicht mehr allein regieren, denkbar wäre zum Beispiel eine Koalition mit den Freien Wählern oder den Grünen. (SPIEGEL ONLINE)

Außerdem sind in Bayern wieder deutlich mehr Menschen zur Wahl gegangen, die Wahlbeteiligung stieg von 63,6 auf 72, 4 Prozent. Trotzdem würde die fiktive Partei der Nichtwähler immer noch die größte Fraktion ausmachen. Die AfD würde zwar trotzdem in den Landtag einziehen, die FDP aber nicht.

Das ist das "ehrliche Wahlergebnis" in Bayern:

  • Nichtwähler: 28 Prozent
  • CSU: 26, 9 Prozent
  • Grüne: 12, 7 Prozent
  • Freie Wähler: 8,4 Prozent
  • AfD: 7,3 Prozent
  • SPD: 6,9 Prozent
  • FDP: 3,6 Prozent
  • Sonstige: 3,9 Prozent

Die Berechnungen der "Welt" beziehen sich noch auf die letzten Hochrechungen in der Nacht zum Montag und berücksichtigen noch eine Wahlbeteiligung von 72 Prozent. Ungültige Stimmen wurden nicht berücksichtigt.