3 Fragen, 3 Antworten

Die Ausrüstung der Bundeswehr steht immer mal wieder in der Kritik. Wie gut sind Gewehre, wie sicher Hubschrauber? Aber auch an einer ganz grundlegenden technischen Ausstattung scheitert die Streitkräfte gerade.

Was ist im Verteidigungsministerium los?

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) hatte allen rund 180.000 Soldaten in rund 2200 Bundeswehrgebäuden freies und schnelles Wlan versprochen. Doch dieser Plan, der wie eine Forderung aus einer vergangenen Zeit klingt, scheint nun vorerst zu scheitern. 

Eigentlich wollte von der Leyen die Bundeswehr modernisieren – doch wenn es um das Internet geh, ist schnell Schluss damit. Derzeit können lediglich nur 2.100 Soldaten an fünf Pilotstandorten kosten- freies WLAN nutzen, wie der SPIEGEL berichtet. Für alle Soldaten sei freier Netzzugang frühestens Ende 2020 herstellbar. 

Woran liegt das?

  • Erst forderte die Telekom, dass die Bundeswehr die Verkabelung von den Netzknotenpunkten zur Kaserne selbst bezahlt.
  • Stattdessen beauftragte man laut des SPIEGEL aber im Sommer 2017 die interne Gesellschaft BWI mit dem Projekt. Doch noch immer tut sich nicht viel.
  • Von der Leyens soll wegen der Verzögerung die verantwortliche Abteilungsleiterin Ende März in den Ruhestand geschickt haben.

Jetzt sollen sich viele Soldaten auf eigene Kosten mobile Hotspots angeschafft haben, Anbieter wie Vodafone bieten sogar Tarife für Soldaten an. 

Was hat sich bei der Bundeswehr seit dieser Legislaturperiode getan?

Angela Merkels aktuelle Regierung ist seit rund 100 Tagen im Amt. Im Koalitionsvertrag haben CDU, CSU und SPD mehr als 130 zum Teil sehr konkrete Vorhaben formuliert – auch zur Bundeswehr. Was bislang umgesetzt wurde: Unter anderem wurde das Auslandsmandat der Bundeswehr zur Friedenssicherung im Kosovo wurde verlängert. Genauso wie das Bundeswehr-Mandat im Kampf gegen Schleuser vor der libanesischen Küste. (bento)


Fühlen

So schön sehen Menschen aus, wenn man ihnen ein Kompliment macht
Wir haben neun Menschen gesagt: "Du siehst toll aus."

Ein echtes Kompliment – wann bekommen wir das schon? Selten bis nie, oder doch mehrmals am Tag? Kommt ganz darauf an. Wie wir auf andere wirken – und wie wir aussehen. Denn die meisten Komplimente gibt es wohl fürs Äußere, Materielle. Für ein neues Kleid, das schöne neue Auto, die tolle Frisur.

Wer ein Kompliment bekommt, fühlt sich gleich danach anders. Das zeigen zumindest unsere Fotos: Wir sind losgezogen und haben Menschen unter einem Vorwand gebeten, sich fotografieren zu lassen. Sie dachten, sie würden bei einem Experiment mitmachen – stattdessen machten wir ihnen allen ein Kompliment: "Du siehst toll aus."