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Bundestag stoppt Abzug und schickt neue Soldaten.

Der Abzug der Bundeswehr aus Afghanistan ist gestoppt. Der Bundestag hat am Donnerstag beschlossen, stattdessen das Kontingent von 850 auf bis zu 980 Soldaten aufzustocken. Knapp 80 Prozent der Abgeordneten stimmten für die Verlängerung des Mandats bis Ende 2016.

Der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr läuft seit 2001. Dabei sind 55 Bundeswehr-Soldaten gestorben. Der Kampfeinsatz internationaler Truppen, an dem sich Deutschland beteiligt hatte, wurde im vergangenen Jahr offiziell beendet. 13 Jahre lang hatten Soldaten aus 50 Ländern versucht, die Taliban zu vertreiben und das Land zu stabilisieren.

Eigentlich war geplant, im kommenden Jahr internationalen Truppen nur noch in der Hauptstadt Kabul zu stationieren. Jetzt sollen doch bis zu 12.000 Soldaten im ganzen Land stationiert werden. Die Bundeswehr soll weiterhin afghanische Streitkräfte ausbilden und beraten. Ein Ende der Mission ist nicht absehbar.

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