Bild: Bodo Schackow / dpa
Konkret geht es um den Fall einer Berliner Sozialpädagogin.

Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat entschieden: Bewerberinnen und Bewerber, die keiner Religion angehören, darf die Kirche nicht aus diesem Grund ablehnen. Das Urteil kommt nach einem jahrelangen Prozess, den eine Berliner Sozialpädagogin geführt hatte. 

Die Frau hatte sich im Jahr 2012 auf eine Stelle beworben, die von einer Diakonie ausgeschrieben war. Darin stand unter anderem, dass die Bewerber kirchlich gebunden sein sollten – in ihrer Bewerbung machte die Sozialpädagogin allerdings keine Angaben zu ihrer Konfession. Nachdem sie nicht zum Bewerbungsgespräch eingeladen wurde, klagte die Berlinerin, da sie sich aufgrund ihrer Konfessionslosigkeit diskriminiert fühlte. (SPIEGEL ONLINE)

In dem Prozess, der bis vor das Bundesarbeitsgericht ging, wurde nun entschieden: Kirchen in Deutschland dürfen nicht mehr von jedem Bewerber Angaben zur Religionszugehörigkeit verlangen. Damit folgt das Gericht einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs: Der entschied nämlich, dass die Religionszugehörigkeit der Bewerberinnen und Bewerber nur dann eine Rolle spielen darf, wenn die Konfession ein wichtiger Teil für die konkrete Arbeit ist. 

Mit Material von dpa.


Trip

Die Deutsche Bahn möchte mit gepimpter Currywurst ihr Image aufpolieren
Mit Currywurst, Chili con Carne und "Moin Moin" zum besseren Ruf .

Der Zug hat knapp zwei Stunden Verspätung, die Klimaanlage funktioniert nicht, das WLAN hechelt von Funkloch zu Funkloch: ein gewöhnlicher Tag im Fernverkehr der Deutschen Bahn, so weit, so schlimm. Doch der Konzern hat die Schnauze voll von seinem schlechten Ruf, und möchte das angeschlagene Image ordentlich aufpolieren. Die Zauberworte: Moin Moin, Grüß Gott!

Gastfreundlichkeit wird bei der Bahn ab sofort nämlich großgeschrieben. So erklärt Ramona Fellner, die Leiterin der Service-Strategie im Fernverkehr: