Bild: Kevin Winter/Getty Images
Wie sie das macht? It's Britney, bitch!

Eine Zeit lang musste sich Britney Spears die Haare abrasieren, um es in die Schlagzeilen zu schaffen. Mittlerweile reicht wieder ein einziges Konzert, um die volle Aufmerksamkeit zu bekommen - wie gerade in Israel.

Britney plant nämlich, am 3. Juli in Tel Aviv aufzutreten. Ein Problem für die israelische Arbeiterpartei haAwoda: Die wollte am gleichen Tag im Kongresszentrum gegenüber der Konzerthalle über ihre neue Führung abstimmen. Oops! Israels führende Oppositions-Partei entschloss sich jedoch kurzerhand, Britney den Vortritt zu lassen. (Haaretz)

Auch 2017 gelingt Britney noch der ganz große Auftritt.

Die Gründe sind simpel: Zum einen fürchtet die Partei einen Ansturm von tausenden Besuchern rund um die beiden Veranstaltungsorte. Ihre Mitglieder, die zahlenmäßig etwa denen der deutschen Partei "Die Linke" entsprechen, könnten Schwierigkeiten bekommen, zur Wahl zu gelangen. Zum anderen steht schlicht nicht genug Sicherheitspersonal für beide Events zur Verfügung. (The Guardian)

Die haAwoda will ihre Wahl nun um 24 Stunden nach hinten verschieben. Wir lernen: Auch 2017 gelingt Britney noch der ganz große Auftritt. Hat irgendjemand daran gezweifelt?


Gerechtigkeit

Diese Poetry-Slammerin aus Indien kämpft gegen Sexismus
Danke, Aranya Johar!

"Ich werde zum Schweigen gebracht, denn wir werden auf Sex reduziert": Die 18-jährige Aranya Johar wird gerade zum Gesicht der Sexismus-Debatte in Indien. Seit fünf Jahren tritt die Schülerin aus Mumbai schon als Poetry-Slammerin auf. Ein kurzes Video macht sie jetzt über Indien hinaus berühmt: "A Brown Girl's Guide to Gender" heißt das Stück, ein Live-Mitschnitt eines Auftritts.