Bild: Zoll Braunschweig / Göttingen
Plötzlich ertönt ein Quaken.

Ein Entenküken ist erst einmal quer durch Europa gereist und dann Dank einer Zollkontrolle gerettet worden. Jetzt hat der kleine Passagier ein neues Zuhause gefunden, wie der "Bonner General-Anzeiger" schreibt. 

Wie kam es dazu?

Bei der Kontrolle des polnischen Transporters in Niedersachsen verlief zunächst alles ganz normal: Es gab nichts zu beanstanden. Ladung und Papiere: alles ok. Plötzlich huschte jedoch ein gelber Winzling an der Innenverkleidung des Fahrzeuges entlang, schreibt das Hauptzollamt Braunschweig in seiner Mitteilung. Danach ertönte ein Quaken aus dem Lkw. 

(Bild: Giphy)

Die Beamten und der Fahrer begannen, die Innenverkleidung abzumontieren und fanden ein kleines Entenküken, das schon einen weiten Weg hinter sich hatte: Es stammte aus der vorangegangenen Ladung des Lkw. Das Küken war offenbar mit seinen Artgenossen von Polen nach Frankreich gefahren.

Alleine ging es für das Entenküken wieder zurück nach Polen, wo es sich auch beim erneuten Be- und Entladen des Lkw nicht blicken ließ. Erst bei der Zollkontrolle machte das Tier auf sich aufmerksam – zu seinem Glück.

Wie geht es jetzt weiter?

Das Küken hat jetzt ein neues Zuhause gefunden, beim Friedländer Tierschutzverein. Auch beim Braunschweiger Zoll ist man darüber froh: 

"Wir freuen uns, dass die Europatournee des Kükens nicht in der Pfanne endete", sagte Pressesprecher Andreas Löhde. 

Gerechtigkeit

18-Jähriger wird in Nicaragua bei Angriff auf Uni erschossen

Was ist passiert?

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